Schlagwort: Urologe

Weltmännertag 2014: Männergesundheit beginnt im Jungenalter

Düs­sel­dorf, 31.10.2014. Ob Welt­män­ner­tag am 3. Novem­ber, inter­na­tio­na­ler Män­ner­tag am 19. Novem­ber oder die welt­wei­te Spen­den­kam­pa­gne für Pro­sta­ta­krebs­for­schung und Män­ner­ge­sund­heit „Movem­ber“: Der Herbst steht ganz im Zei­chen des gesund­heits­po­li­tisch noch immer stark ver­nach­läs­sig­ten star­ken Geschlechts.

Die Deut­sche Gesell­schaft für Uro­lo­gie e.V. (DGU) und der Berufs­ver­band der Deut­schen Uro­lo­gen e.V. (BDU) appel­lie­ren an die Män­ner, ihre Gesund­heits­kom­pe­tenz zu schär­fen und vor­han­de­ne Gesund­heits­an­ge­bo­te bes­ser zu nut­zen — und zwar in jeder Alters­grup­pe. Sie selbst hal­ten dafür diver­se Rat­ge­ber sowie ein umfang­rei­ches Ange­bot medi­zi­ni­scher Infor­ma­tio­nen für Inter­es­sier­te und Pati­en­ten auf ihrer Web­site (www.urologenportal.de) vor und set­zen sich mit regel­mä­ßi­gen Lai­en­fo­ren für die öffent­li­che Auf­klä­rung ein.

Män­ner­ge­sund­heit beginnt bereits beim Jun­gen, beto­nen Uro­lo­gen zum Welt­män­ner­tag 2014. Prak­tisch bedeu­tet das zum Bei­spiel die früh­zei­ti­ge Fest­stel­lung medi­zi­ni­scher Fehl­bil­dun­gen, die Ein­hal­tung eines alters­ge­rech­ten Impf­plans, recht­zei­ti­ge Auf­klä­rung über Ver­hü­tung und sexu­ell über­trag­ba­re Infek­tio­nen sowie die Auf­klä­rung über Selbst­un­ter­su­chung zur Früh­erken­nung von Hoden­krebs. „Männ­li­che Jugend­li­che sind eine wich­ti­ge Ziel­grup­pe, um die Män­ner­ge­sund­heit lang­fris­tig zu ver­bes­sern“, sagt DGU-Pres­se­spre­che­rin Prof. Dr. Sabi­ne Kliesch. „Wir wol­len die Jun­gen früh­zei­tig sen­si­bi­li­sie­ren und ihr Gesund­heits­be­wusst­sein wecken, sodass der Gang zum Arzt so selbst­ver­ständ­lich wie bei Mäd­chen und Frau­en wird.“ Zu die­sem Zweck enga­gie­ren sich DGU und BDU der­zeit auf zwei Ebe­nen. „Zum einen sind wir dabei, eine Jun­gen­sprech­stun­de in uro­lo­gi­schen Pra­xen zu eta­blie­ren, die den Jun­gen auch in der Puber­tät einen ärzt­li­chen Ansprech­part­ner bie­tet und damit eine Lücke im Män­ner­le­ben schließt“, so BDU-Pres­se­spre­cher Dr. Wolf­gang Büh­mann. Zum ande­ren koope­rie­ren die Uro­lo­gen mit der Ärzt­li­chen Gesell­schaft zur Gesund­heits­för­de­rung e.V. bei der gesund­heit­li­chen Bil­dung von Jun­gen in Schulen.

Was Män­ner im Lau­fe ihres Lebens zur „Prä­ven­ti­on uro­lo­gi­scher Erkran­kun­gen“ von Bla­se, Nie­ren und Pro­sta­ta, für Potenz und Frucht­bar­keit tun kön­nen, bringt der gleich­na­mi­ge Rat­ge­ber von DGU und BDU auf den Punkt. Auf­klä­rung über Pro­sta­ta­krebs­früh­erken­nung emp­feh­len Deutsch­lands Uro­lo­gen allen Män­nern ab 45 Jah­ren. Nicht zuletzt appel­lie­ren die Exper­ten für Män­ner­ge­sund­heit am dies­jäh­ri­gen Welt­män­ner­tag, alters­be­ding­te uro­lo­gi­sche Erkran­kun­gen des Man­nes wie die gut­ar­ti­ge Pro­sta­ta­ver­grö­ße­rung, Tes­to­ste­ron­man­gel oder die Erek­ti­le Dys­funk­ti­on im Sin­ne einer guten Lebens­qua­li­tät und der Ver­mei­dung von Fol­ge­er­kran­kun­gen abklä­ren und behan­deln zulassen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und alle Rat­ge­ber der Uro­lo­gen fin­den Inter­es­sier­te jeden Alters — nicht nur an Män­ner­ta­gen — auf www.urologenportal.de

Quel­le: DGU

Artikel im Bergsträsser Anzeiger / Gesundheit im Focus

Gesundheit im Focus

Arti­kel in der Gesund­heits­bei­la­ge des Berg­sträs­ser Anzeigers

Die Krebsfrüherkennung beim Mann — ein aktuelles Thema

Der Pro­sta­ta­krebs ist gegen­wär­tig der am häu­figs­ten dia­gnos­ti­zier­te bös­ar­ti­ge Tumor des Man­nes – etwa 60.000 Män­ner erkran­ken jedes Jahr in Deutsch­land, etwa 15.000 ster­ben jähr­lich dar­an. Ca. 40 Pro­zent aller Män­ner im Alter zwi­schen 60 und 70 Jah­ren beher­ber­gen ohne ihr Wis­sen inner­lich wach­sen­de Tumo­ren. Nach dem Lun­gen­krebs ist die zweit­häu­figs­te krebs­be­ding­te Todes­ur­sa­che der Krebs der Prostata.

Obwohl bereits 1971 in Deutsch­land die Krebs­früh­erken­nungs­un­ter­schung für Män­ner ab 45 Jah­ren als Ange­bot der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ein­ge­führt wur­de, neh­men de fac­to maxi­mal 15 Pro­zent aller Män­ner die­se Mög­lich­keit der Früh­erken­nung wahr. Dabei steht für die Krebs­me­di­zin unmiss­ver­ständ­lich fest: Die wich­tigs­te Rol­le im Kampf gegen den Krebs der Pro­sta­ta spielt die Früh­erken­nung, wobei alle Exper­ten sich einig sind, dass die im Rah­men der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ange­bo­te­ne Früh­erken­nung mit ledig­lich der Tast­un­ter­su­chung mit dem Fin­ger nicht aus­rei­chend ist, eine bös­ar­ti­ge Ver­än­de­rung der Pro­sta­ta zu erken­nen oder auszuschließen.

Was bedeutet die Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Mann?

Ziel der Krebs­früh­erken­nungs­un­ter­su­chung bezüg­lich der Pro­sta­ta ist es, schon früh­zei­tig ver­däch­ti­ge Ver­än­de­run­gen des Organs zu ent­de­cken, um opti­ma­le Hei­lungs­chan­cen wahr­neh­men zu kön­nen. Die mög­li­chen Unter­su­chungs­me­tho­den des Uro­lo­gen zur Fest­stel­lung einer even­tu­ell bös­ar­ti­gen Ver­än­de­rung der Pro­sta­ta sind die rek­ta­le Pal­pa­ti­on, die trans­rek­ta­le Ultra­schall­un­ter­su­chung und das bio­che­mi­sche Test­ver­fah­ren der PSA-Bestim­mung im Blut. Die S 3‑Leitlinie „Pro­sta­ta­kar­zi­nom“ als von vie­len Exper­ten ent­wi­ckel­te Richt­schnur für Ärz­te und Pati­en­ten emp­fiehlt eine Krebs­früh­erken­nungs­un­ter­su­chung bereits ab dem 40. Lebens­jahr, um ins­be­son­de­re den PSA-Wert als Basis zu nut­zen und anhand des Ver­lau­fes prä­zi­ser fest­stel­len zu kön­nen, ob der Ver­dacht auf einen Pro­sta­ta­krebs vor­liegt. Zeigt der Wert bei der Erst­un­ter­su­chung mehr als 4,0 ng/ml, emp­fiehlt die Leit­li­nie eine Gewe­be­pro­be; zwi­schen 2 und 4 ng/ml eine Kon­trol­le in einem Jahr, bei unter 2 ng/ml eine Kon­trol­le in 2 Jah­ren. Steigt der Basis­wert über 0,75 ng/ml pro Jahr, soll­te eben­falls eine Gewe­be­pro­be Auf­schluss über den aktu­el­len Befund geben. Zur indi­vi­du­el­len Beur­tei­lung und Pla­nung der wei­te­ren Schrit­te emp­fiehlt sich in jedem Fall die ver­trau­ens­vol­le Bera­tung durch einen Uro­lo­gen. Da die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen nur die Kos­ten für die Tast­un­ter­su­chung tra­gen, sind die dar­über­hin­aus­ge­hen­den Leis­tun­gen vom Pati­en­ten selbst zu tra­gen, bedeu­ten aber in jedem Fall eine sehr gute Inves­ti­ti­on – zudem eine nicht wirk­lich kost­spie­li­ge – in die eige­ne Gesund­heit und Lebensqualität.

Die aktu­ell emp­foh­le­ne Früh­erken­nungs­un­ter­su­chung — wenn wahr­ge­nom­men — mini­miert das Risi­ko, am Pro­sta­ta­kar­zi­nom zu ver­ster­ben, denn sie bezieht neben den dia­gnos­ti­schen Ergeb­nis­sen auch die per­sön­li­chen Risi­ko­fak­to­ren des Pati­en­ten, fami­liä­re Dis­po­si­tio­nen sowie den Ein­fluss von Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten in das Unter­su­chungs­kon­zept mit ein.

Wie beurteilen die Fachleute den Nutzen der Früherkennung?

Das Ziel der Früh­erken­nung besteht dar­in, das Pro­sta­ta­kar­zi­nom frü­hest- mög­lich – noch vor dem Auf­tre­ten von Sym­pto­men — zu dia­gnos­ti­zie­ren, denn nur organ­be­grenz­te Tumo­ren sind heil­bar. Sol­che Tumo­ren ver­ur­sa­chen aber im frü­hen Sta­di­um kei­ne Sym­pto­me, so dass sie bei einem beschwer­de­frei­en Pati­en­ten aus­schließ­lich durch eine Früh­erken­nungs­un­ter­su­chung auf­ge­deckt wer­den kön­nen. Die Schwie­rig­keit in Dia­gnos­tik und The­ra­pie liegt nun dar­in, dass sich das Wachs­tum des Pro­sta­ta­kar­zi­noms sehr lang­sam voll­zieht. Ist der Tumor noch sehr klein oder wenig aggres­siv im Wachs­tum, ist eine The­ra­pie oft gar nicht not­wen­dig. Hat die Geschwulst jedoch ein bestimm­tes Sta­di­um über­schrit­ten, ist Hei­lung nicht mehr mög­lich. Sinn der Früh­erken­nung durch den Uro­lo­gen ist es also, die Kar­zi­no­me zu erfas­sen, die aus dem unauf­fäl­li­gen Sta­di­um her­aus­ge­tre­ten sind, aber noch nicht die Gren­ze zu den nicht mehr kom­plett heil­ba­ren Tumo­ren über­schrit­ten haben.

Die­ses Feld der organ­be­grenz­ten, heil­ba­ren Kar­zi­no­me kann nur durch regel­mä­ßi­ge Unter­su­chun­gen beim Uro­lo­gen erfolg­reich ein­ge­grenzt wer­den. Denn nur die früh­zei­ti­ge Dia­gno­se des Pro­sta­ta­kar­zi­no­mes und die ange­mes­se­ne Bera­tung hin­sicht­lich der sinn­vol­len Behand­lungs­stra­te­gie wah­ren die Chan­cen einer für den Pati­en­ten mög­lichst lan­gen Lebens­er­war­tung bei maxi­ma­ler Lebensqualität.

Quel­le: DGU

Praxisübergabe in Bergsträsser Anzeiger

Nach erfolg­rei­cher Über­ga­be der Pra­xis von Rai­ner Tüng­ler an Alex Scheu­er­mann berich­te­te nun auch der Berg­sträs­ser Anzei­ger am Sams­tag den 19. Juli 2014 von die­sem Ereig­nis. Bei­de Uro­lo­gen freu­en sich sehr über das posi­ti­ve Echo an der Bergstrasse.

 

Praxisübergabe an Alex Scheuermann - Rainer Tüngler dankt und  wünscht viel Erfolg

Berg­sträs­ser Anzei­ger, 19. Juli 2014

Inkontinenz – nehmen Sie Ihren Arzt in die Pflicht!

Aus Scham wird oft geschwie­gen / Schlech­te Behand­lungs­qua­li­tät för­dert die Tabui­sie­rung der Volks­krank­heit   19.05.2014. Wer fest­stellt, dass er sei­ne Bla­se nicht mehr unter Kon­trol­le hat, fühlt sich häu­fig nicht krank, son­dern alt und beschämt. Denn die Kon­trol­le der Aus­schei­dun­gen ist die ers­te sozia­le Leis­tung, die uns als Klein­kind abver­langt wird. Wer in die­sem Punkt nicht rich­tig funk­tio­niert, emp­fin­det die gesell­schaft­li­che Tabui­sie­rung des The­mas oft­mals stär­ker als den kör­per­li­chen Man­gel. Doch Inkon­ti­nenz ist gut behan­del­bar. Wer das Gespräch mit dem Arzt scheut, soll­te sich vor Augen füh­ren, dass jeder zehn­te Deut­sche betrof­fen ist. Die Behand­lung von Inkon­ti­nenz gehört also für Medi­zi­ner zur täg­li­chen Routine.

Doch wie bei vie­len Rou­ti­ne­tä­tig­kei­ten schleicht sich auch hier in der Aus­füh­rung oft Gleich­gül­tig­keit ein. Prof. Klaus-Peter Jüne­mann, Direk­tor der Kli­nik für Uro­lo­gie und Kin­der­uro­lo­gie am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Schles­wig-Hol­stein in Kiel und Ers­ter Vor­sit­zen­der der Deut­schen Kon­ti­nenz Gesell­schaft: „Von den Pati­en­ten, die zum Arzt gehen, wer­den lei­der nur zehn Pro­zent rich­tig behan­delt. Daher ist Hart­nä­ckig­keit gegen­über den behan­deln­den Ärz­ten beson­ders wich­tig. Denn sogar, wenn ein Betrof­fe­ner medi­zi­nisch als aus­the­ra­piert gilt, kann er mit den rich­ti­gen Hilfs­mit­teln fast unbe­hin­dert am täg­li­chen Leben teilhaben.“
Die oft schlech­te Behand­lungs­qua­li­tät hat mit Unwis­sen und mit einer Ver­harm­lo­sung des Pro­blems Inkon­ti­nenz auch durch die Ärz­te zu tun, so hal­ten es vie­le Ärz­te für nor­mal, dass man im Alter inkon­ti­nent wird und spie­len das Pro­blem her­un­ter oder hal­ten es nicht für behand­lungs­be­dürf­tig. Dazu kommt die Not­wen­dig­keit einer sehr indi­vi­du­el­len Ursa­chen­for­schung. Hier ist nicht wie bei einem gebro­che­nen Kno­chen eine ein­zi­ge Ursa­che uni­ver­sell ver­ant­wort­lich. Viel­mehr sind vie­le Orga­ne betei­ligt, die zudem geschlech­ter­spe­zi­fisch unter­schied­lich sind.

Es ist für die Pati­en­ten jedoch wich­tig zu wis­sen, dass Inkon­ti­nenz heu­te kei­ne Krank­heit mehr ist, die man ein­fach schick­sals­ge­ge­ben hin­neh­men muss. Prof. Klaus-Peter Jüne­mann ermun­tert daher alle Pati­en­ten, bei einem aus­blei­ben­den Behand­lungs­er­folg den Arzt erneut auf­zu­su­chen oder zu einem Spe­zia­lis­ten zu wech­seln, z.B. zu einer durch die Deut­sche Kon­ti­nenz Gesell­schaft zer­ti­fi­zier­ten ärzt­li­chen Bera­tungs­stel­len oder Kon­ti­nenz- und Becken­bo­den Zen­tren. „Die von der Deut­schen Kon­ti­nenz Gesell­schaft zer­ti­fi­zier­ten Kon­ti­nenz- und Becken­bo­den-Zen­tren sind immer inter­dis­zi­pli­när besetzt. Das bedeu­tet, dass durch gemein­sam arbei­ten­de Fach­ärz­te die spe­zi­fi­sche Ursa­chen­for­schung grund­sätz­lich sehr detail­liert vor­ge­nom­men wer­den kann. Das stei­gert die Chan­cen auf einen Behand­lungs­er­folg deut­lich.“ Inzwi­schen wur­den nahe­zu 1.300 ärzt­li­che Bera­tungs­stel­len sowie 73 Kon­ti­nenz- und Becken­bo­den Zen­tren zer­ti­fi­ziert, sodass nahe­zu im gesam­ten Bun­des­ge­biet wohn­ort­nah Spe­zia­lis­ten vor­han­den sind.

Die Deut­sche Kon­ti­nenz Gesell­schaft e. V. hat es sich als gemein­nüt­zi­ge, medi­zi­nisch-wis­sen­schaft­li­che Fach­ge­sell­schaft seit 1987 zur Auf­ga­be gemacht, Inkon­ti­nenz aus der Tabu­zo­ne zu holen und so den Weg frei zu machen für eine ver­bes­ser­te Dia­gno­se, Behand­lung und Prä­ven­ti­on von Harn- und Stuhl­in­kon­ti­nenz. Dafür steht bun­des­weit ein inter­dis­zi­pli­nä­rer Exper­ten­rat aller betrof­fe­nen Fach­rich­tun­gen zur Ver­fü­gung. Mit der Zer­ti­fi­zie­rung von ärzt­li­chen Bera­tungs­stel­len sowie Kon­ti­nenz- und Becken­bo­den-Zen­tren und der Ver­an­stal­tung von Fort­bil­dun­gen trägt die Deut­sche Kon­ti­nenz Gesell­schaft maß­geb­lich zur Qua­li­täts­si­che­rung in der Behand­lung und Bera­tung von Men­schen mit Inkon­ti­nenz bei.

Quel­le: Uro­lo­gen­por­tal / Pres­se­infor­ma­ti­on der Deut­schen Kon­ti­nenz Gesell­schaft e.V.