Prostatavergrößerung

Eine der häu­figs­ten Krank­hei­ten bei Män­nern ist die gut­ar­ti­ge Pro­sta­ta­ver­grö­ße­rung. Eine ein­deu­ti­ge Ursa­che ist bis­her nicht bekannt, Ein­fluss­fak­to­ren aber sind die männ­li­chen Hor­mo­ne, Ernäh­rung (zu viel fet­te-/pro­te­in­rei­che Nah­rung) und die erb­li­che Ver­an­la­gung.

Vie­le Män­ner wer­den in ihrem zwei­ten Lebens­ab­schnitt mit einer Pro­sta­ta­ver­grös­se­rung rech­nen müs­sen. Die­se geht jedoch sehr lang­sam vor sich — daher bleibt sie lan­ge Zeit unbe­merkt.

Sym­pto­me

  • ver­zö­ger­ter oder schwa­cher Harn­strahl
  • den Schlaf unter­bre­chen­der, wie­der­hol­ter Harn­drang
  • Gefühl, die Bla­se nicht völ­lig ent­leert zu haben
  • Schmer­zen beim Was­ser­las­sen
  • blu­ti­ger Urin
  • Nach­träu­feln
  • Bla­sen­ent­zün­dung
  • Harn­ver­halt

Wie wir dia­gnos­ti­zie­ren

  • Uro­flow
  • Bestim­mung des PSA Wer­tes
  • Ultra­schall der Pro­sta­ta / Harn­trakts
  • Digi­tal-Rek­ta­le Unter­su­chung

Behand­lung

Wird die Pro­sta­ta­ver­grö­ße­rung früh erkannt, kön­nen Medi­ka­men­te das Wachs­tum der Pro­sta­ta ver­lang­sa­men bzw. die Ver­en­gung der pro­sta­ti­schen Harn­röh­re oder des Bla­sen­hal­ses ver­min­dern, auch wei­te­re der oben genann­ten Sym­pto­me las­sen sich so medi­ka­men­tös behan­deln. Wird die Pro­sta­ta­ver­grös­se­rung jedoch erst sehr spät bemerkt, kann ein chir­ur­gi­scher Ein­griff wei­te­re Schä­den ver­hin­dern und Sie von den Sym­pto­men befrei­en, hier­zu gehört unter ande­rem die Aus­scha­bung bzw. Lase­rung der Pro­sta­ta.