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	<title>Prostata | Urologische Praxis</title>
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		<title>ChatGPT enttäuscht: Künstliche Intelligenz scheitert an der Urologie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 06:10:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In einer aktuellen Studie wurde erstmals die Genauigkeit von ChatGPT bei der Beantwortung urologischer Fragestellungen anhand eines validierten Fragebogens zur Patientenberatung (Brief DISCERN) untersucht. Dazu befragten die Forschenden ChatGPT jeweils dreimal zu insgesamt 13 urologischen, leitliniengestützten Problemstellungen. Im Ergebnis zeigte sich, dass 60 % (115/195) der ChatGPT-Antworten als „angemessen“ zu bewerten waren. Es gab jedoch &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einer aktuellen Studie wurde erstmals die Genauigkeit von ChatGPT bei der Beantwortung urologischer Fragestellungen anhand eines validierten Fragebogens zur Patientenberatung (Brief DISCERN) untersucht. Dazu befragten die Forschenden ChatGPT jeweils dreimal zu insgesamt 13 urologischen, leitliniengestützten Problemstellungen.</p>
<p>Im Ergebnis zeigte sich, dass 60 % (115/195) der ChatGPT-Antworten als „angemessen“ zu bewerten waren. Es gab jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Antworten auf dieselbe Frage. Besonders problematisch bewerteten die Forschenden den Umgang mit Quellen und Referenzierungen durch ChatGPT. Standardmäßig gebe das Sprachmodell nämlich gar keine Referenzen an. Nach Aufforderung hatten rund 92 % der Antworten mindestens eine falsche oder fehlinterpretierte Quellenangabe.</p>
<p>Nach Einschätzung der Forschenden liefere ChatGPT zwar in mehr als der Hälfte der Fälle angemessene Antworten auf urologische Fragen, jedoch würden klinische Versorgungsrichtlinien falsch interpretiert, wichtige Kontextinformationen vernachlässigt, Quellen verschleiert und unangemessene Verweise zitiert. „Große Sprachmodelle bieten viele Chancen auch in der Medizin, doch sollten Benutzer:innen noch immer vorsichtig sein, gerade wenn es um gesundheitsbezogene Beratungsleistungen geht. Aus unserer Sicht ist ein zusätzliches Training dringend erforderlich, bevor solche Modell zuverlässig von Patient:innen und Ärzt:innen im Alltag genutzt werden können“, so das Fazit der Studienautor:innen.</p>
<p>Es sei vor allem notwendig, KI-Anwendungen im Gesundheitswesen kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern – insbesondere auch im Fachbereich Urologie. Denn nur so ließe sich langfristig sicherstellen, dass die Antworten von ChatGPT und anderen Sprachmodellen den hohen Standards der medizinischen Versorgung gerecht werden können.</p>
<p><strong>Quelle: DGU // sowie</strong> Whiles BB et al. Caitopm! AI Bot Has Entered the Patient Chat: ChatGPT Has Limitations in Providing Accurate Urologic Healthcare Advice. Urology 2023; S0090-4295(23)00597–6</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/chatgpt-enttaeuscht-kuenstliche-intelligenz-scheitert-an-der-urologie/">ChatGPT enttäuscht: Künstliche Intelligenz scheitert an der Urologie</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Aktuelle Empfehlung des Europäischen Rates zur Prostatakarzinom-Früherkennung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 05:50:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) begrüßt die jüngsten wichtigen Empfehlungen des Europäischen Rates zur Krebsfrüherkennung verschiedener Tumoren. Darin wird zur Früherkennung des Prostatakarzinoms konkret Stellung bezogen: „Die an die Mitgliedsstaaten gerichteten Vorschläge sehen eine größere Bandbreite an Screeningverfahren und Programmgestaltungen vor. Zudem wird angeregt, bestehende Programme auf weitere Zielgruppen und andere Krebsarten &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) begrüßt die jüngsten wichtigen Empfehlungen des Europäischen Rates zur Krebsfrüherkennung verschiedener Tumoren. Darin wird zur Früherkennung des Prostatakarzinoms konkret Stellung bezogen: „Die an die Mitgliedsstaaten gerichteten Vorschläge sehen eine größere Bandbreite an Screeningverfahren und Programmgestaltungen vor. Zudem wird angeregt, bestehende Programme auf weitere Zielgruppen und andere Krebsarten auszuweiten. Unter Berücksichtigung der vorläufigen Evidenz und des beträchtlichen Maßes an opportunistischem Screening sollten die Länder einen stufenweisen Ansatz in Erwägung ziehen, der Pilotprojekte und weitere Forschungsarbeiten umfasst, um die Durchführbarkeit und Wirksamkeit systematischer Programme mit dem Ziel der Gewährleistung einer angemessenen Steuerung und Qualität auf der Grundlage von Untersuchungen auf das prostataspezifische Antigen (<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>) bei Männern in Kombination mit ergänzender Magnetresonanztomografie (MRT) als Folgeuntersuchung zu evaluieren.“</p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. unterstützt die Empfehlung der EU und sieht diese als Bestätigung der eigenen jahrelangen Bemühungen, das wichtige Thema der Früherkennung des Prostatakarzinoms auf nationaler Ebene voranzubringen. „Wir fordern basierend auf neuesten evidenzbasierten Studiendaten bereits seit Längerem, endlich ein zeitgemäßes Verfahren auf den Weg zu bringen, welches nicht ausschließlich auf der Tastuntersuchung der Prostata beruht“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Generalsekretär Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel. Der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test gekoppelt mit einem modernen mpMRT als weiterführende Untersuchung bei Karzinomverdacht sei hier auch nach Ansicht der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> ein äußerst vielversprechender Ansatz, der die häufig kritisierten Übertherapien vermeiden kann.</p>
<p>Zur Unterstützung ihrer Argumente weist die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> auf Ergebnisse der PROBASE-Studie hin. Dort wurde bei mehr als 23.000 Männern im Alter von 45 Jahren ein Baseline-<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Wert bestimmt. Bei einem <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr> &gt; 3ng/<abbr lang="de" title="Milliliter (1/1.000 Liter)">ml</abbr> und einer bioptischen Abklärung mit Zuhilfenahme des mpMRT wurden schließlich 48 Prostatakarzinome entdeckt. Das entspricht einer Detektionsrate von 0,2 %. Der Kontrollarm verzichtete auf die initiale <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Bestimmung, sodass die Indikation zur Prostatastanzbiopsie alleinig auf Basis der digital rektalen Untersuchung gestellt wurde. Diese erfolgte bei 6.537 Männern. Bei einem auffälligen Tastbefund wurde biopsiert, bei 2 Männern wurde schließlich ein Karzinom detektiert (2/6537 = 0,03 %).</p>
<p>„Der Unterschied in der Detektionsrate mit und ohne Basis-<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Wert ist offensichtlich und unterstützt unsere Fortschrittsforderung in der Früherkennung des Prostatakarzinoms mittels <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Wert und multiparametrischem MRT der Prostata (mpMRT) als adäquate Folgeuntersuchung“, erklärt der Leiter der PROBASE-Studie Prof. Dr. med. Peter Albers diese aktuelle Datenlage.</p>
<p>Aus den USA gibt es ebenfalls unterstützende Studiendaten für die Anwendung des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Wertes in der Früherkennung: Wurden mehr ehemalige US-Soldaten <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basiert untersucht und behandelt, so war die Anzahl metastasierter Erkrankungen nach 5 Jahren signifikant geringer als bei Patienten, die weniger oder gar keine <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basierten Untersuchungen erhalten hatten. „Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass die <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Untersuchung sinnvoll ist, denn sie reduziert die Anzahl metastasierter Erkrankungsstadien“, ergänzt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. med. Martin Kriegmair.</p>
<p>Daher ergeht in Richtung des G‑BA sowie des Bundesgesundheitsministeriums, vertreten durch den Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. med. Karl Lauterbach, der <a class="download" href="https://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/Presse/aaa_NEU_ab_24_11-22/Frueherkennung_Prostatakarzinom.pdf">eindringliche Appell der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V</a>., nun endlich den Baseline-<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr> und bei entsprechender Befundkonstellation das mpMRT der Prostata als Früherkennungsleistung in Deutschland zu verankern. Andernfalls drohe Deutschland mit Blick auf die Früherkennung des Prostatakarzinoms zum Entwicklungsland in der EU zu werden, betont Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel.</p>
<p>„Hinsichtlich der Mortalität steht das Prostatakarzinom in Deutschland noch immer an zweiter Stelle der Krebserkrankungen des Mannes: Im Jahr 2019 wurden hierzulande 68.579 Neuerkrankungen dokumentiert; im gleichen Jahr verstarben 15.040 Männer an diesem Tumor“, gibt der Pressesprecher der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>, Prof. Dr. med. Axel Merseburger, zu bedenken.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/aktuelle-empfehlung-des-europaeischen-rates-zur-prostatakarzinom-frueherkennung/">Aktuelle Empfehlung des Europäischen Rates zur Prostatakarzinom-Früherkennung</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>75. Jahrestagung der DGU im September 2023 in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 08:44:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin/Leipzig. Jubiläum in der alten Universitäts- und Bachstadt Leipzig: Vom 20. bis 23. September 2023 begeht die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) ihre 75. Jahrestagung im Congress Center Leipzig. Unter dem Motto „#urologie #interdisziplinär #voraus“ setzt DGU-Präsident Prof. Dr. Martin Kriegmair aktuelle Schwerpunkte und macht den Jubiläums-Kongress zu einer Diskussionsplattform für die Transformation der &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce-bodytext">
<p><strong>Berlin/Leipzig. </strong>Jubiläum in der alten Universitäts- und Bachstadt Leipzig: Vom 20. bis 23. September 2023 begeht die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) ihre 75. Jahrestagung im Congress Center Leipzig. Unter dem Motto „<strong>#urologie #interdisziplinär #voraus“</strong> setzt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. Martin Kriegmair aktuelle Schwerpunkte und macht den Jubiläums-Kongress zu einer Diskussionsplattform für die Transformation der Urologie. Zum weltweit drittgrößten Urologie-Kongress werden erneut rund 6000 internationale Fachbesucherinnen und ‑besucher erwartet, denn schon im Vorjahr hatte der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Kongress Teilnehmerzahlen wie vor Corona erreicht.</p>
<p>„Wir werden auf der 75. Jahrestagung die lange Kongress-Historie unserer Fachgesellschaft würdigen und fokussieren die Zukunft der Urologie, denn auch unser Fach steht komplexen Ereignissen gegenüber, die einschneidende Veränderungen mit sich bringen. So bedarf die spezialisierte und individualisierte urologische Versorgung einer immer engeren interdisziplinären Zusammenarbeit. Zudem werden die aktuellen Gesundheitsreformen, der Fachkräftemangel und die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz die Urologie transformieren“, so <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>- und Kongresspräsident Kriegmair, Chefarzt der Urologischen Klinik München Planegg.</p>
<p>Das wissenschaftliche Programm des 75.&nbsp;<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Kongresses deckt aktuellen Wissenschaftsaustausch sowie Fort- und Weiterbildung in allen Bereichen der Urologie ab. Dazu gehören andrologische Erkrankungen des Mannes, Volkskrankheiten wie Inkontinenz, gutartige Prostatavergrößerung&nbsp;und Harnsteine sowie Krebserkrankungen von Prostata und Harnblase, der Nieren, Hoden und des Penis, die rund ein Viertel aller Krebserkrankungen in Deutschland ausmachen. Getreu dem Kongressmotto wird die Interdisziplinarität in Leipzig großgeschrieben und Gastredner aus der Gynäkologie, Kinderchirurgie, Humangenetik oder der Radiologie werden zahlreich auf den Podien vertreten sein. Zu den interdisziplinären Plenar-Highlights zählen die Tumorboards zum Prostata- und zum Harnblasenkarzinom. Weitere Programm-Highlights gelten angesichts der aktuellen Gesundheitsreformen der ambulanten Urologie sowie neuen Versorgungs- und Arbeitszeitmodellen.</p>
<p>Zur Förderung des urologischen Nachwuchses veranstaltet die Fachgesellschaft am Freitag, den 22. September 2023 erneut den bekannten Schüler:innnen- und Studierendentag, auf dem bereits Oberstufenschüler:innen die Welt der Medizin und die Vielfalt des Zukunftsfaches Urologie kennenlernen können.</p>
<p>Der&nbsp;<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Jahrestagung in Leipzig ist der traditionelle Pflegekongress für die urologischen Assistenz- und Pflegeberufe angeschlossen, und auf der begleitenden Industrieausstellung werden nationale und internationale Unternehmen neueste Medizintechnik und ‑produkte im Congress Center Leipzig präsentieren.</p>
<p>Ehrungen für besondere Leistungen in der Urologie und wissenschaftliche Preise wird die&nbsp;<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>&nbsp;im Rahmen ihres Jubiläums-Kongresses ebenso vergeben wie den Medienpreis Urologie 2023.</p>
<p>Medienvertreter:innen sind auf den Veranstaltungen des 75. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. ausdrücklich willkommen und herzlich zur&nbsp;<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Eröffnungspressekonferenz am Mittwoch,&nbsp;<strong>den 20. September 2023 ins Congress Center Leipzig </strong>eingeladen. Weitere Informationen dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben.</p>
<p>(Quelle: DGU)</p>
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		<title>Wir haben uns im September für Sie fortgebildet — Besuch des 74. Urologenkongresses in Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 11:33:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und der Welt lassen keine Zweifel: Der DGU-Kongress ist in voller Stärke zurück. Der Fachgesellschaft glückte im dritten Jahr der Pandemie bei der Premiere im rundum sanierten Congress Center Hamburg (CCH) ein unbeschwerter Präsenzkongress voller menschlicher Begegnungen. Mehr noch – die 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und der Welt lassen keine Zweifel: Der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Kongress ist in voller Stärke zurück. Der Fachgesellschaft glückte im dritten Jahr der Pandemie bei der Premiere im rundum sanierten Congress Center Hamburg (CCH) ein unbeschwerter Präsenzkongress voller menschlicher Begegnungen. Mehr noch – die 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) vom 21. bis 24. September 2022 in Hamburg hat ein Stück Urologie-Geschichte geschrieben, denn mit Prof. Dr. med. Margit Fisch hat in der über 100-jährigen Historie der Fachgesellschaft erstmals eine Frau das Amt der&nbsp;<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsidentin bekleidet und den weltweit drittgrößten Urologie-Kongress geleitet. „La première“ markiert den Aufbruch in die Zukunft und hat unter ihrem Kongressmotto „Gemeinsam Zukunft Gestalten“ die großen Herausforderungen für die Urologie in den Fokus geschoben. So rückten die individualisierte und interdisziplinäre Medizin, vor allem in der Uro-Onkologie, die Nachwuchsgewinnung und Förderung der Frauen in der Urologie sowie die Strukturen der sektorenübergreifenden Versorgung und erstmals auch eine nachhaltige Urologie in der Hansestadt in den Mittelpunkt. (…)</p>
<p>Die Fachgesellschaft berichtete wie inzwischen üblich im Eröffnungsplenum über aktuelle <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Projekte wie das WECU und die Urologische Stiftung Gesundheit und gab Einblicke in die Arbeit ihrer Ressorts zu Fortbildung, Forschung und der Dauerbaustelle <abbr lang="de" title="Gebührenordnung der Ärzte">GOÄ</abbr> sowie dem neuen AOP-Katalog. <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Generalsekretär Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel beleuchtete die von der Forschung identifizierten großen Zukunftsthemen Humane Ressourcen, Netzwerke und Innovationen samt ihrer Umsetzung in der Urologie und kündigte eine urologische sektorenübergreifende Versorgungskonferenz mit dem Berufsverband und der GeSRU an. Die Fachpresse attestierte der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> im Nachgang des Eröffnungsplenums eine „raumgreifende Strategie“.<br>
Ebenfalls zum Kongress-Auftakt punktete die AG-Urologinnen mit ihrem Forum „Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen in der Urologie“, welches u.a. den für die Ausbildung extrem wichtigen Aspekt des Operierens in der Schwangerschaft thematisierte und die Expertinnen-Liste der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> vorstellte. (…)</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/wir-haben-uns-im-september-fuer-sie-fortgebildet-besuch-des-74-urologenkongresses-in-hamburg/">Wir haben uns im September für Sie fortgebildet — Besuch des 74. Urologenkongresses in Hamburg</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neuro-Urologie: ein junges Fachgebiet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 08:51:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Univ.-Prof. Dr. med. Ruth Kirschner-Hermanns aus Bonn Dieses oft wenig beachtete urologische Fachgebiet liegt auf der Schnittstelle von Urologie und Neurourologie, wächst und hat gute Erfolge! Keine sportlichen Erfolge, keine Olympiamedaille eines Querschnittgelähmten ohne eine gute Neuro-Urologie! Sie sichert das Überleben, und hat immer auch die Lebensqualität des Betroffenen im Fokus! Der &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce-bodytext">
<p><strong>Ein Gastbeitrag von Univ.-Prof. Dr. med. Ruth Kirschner-Hermanns aus Bonn</strong></p>
<p>Dieses oft wenig beachtete urologische Fachgebiet liegt auf der Schnittstelle von Urologie und Neurourologie, wächst und hat gute Erfolge!<br>
Keine sportlichen Erfolge, keine Olympiamedaille eines Querschnittgelähmten ohne eine gute Neuro-Urologie! Sie sichert das Überleben, und hat immer auch die Lebensqualität des Betroffenen im Fokus!</p>
<p>Der Neuro-Urologe muss ein guter Funktionsurologe sein! Alle operativen Eingriffe dienen immer dem Schutz der Nieren und/oder einer verbesserten Funktion des Harntraktes. Dies zeigt sich nicht nur im Kindesalter bei Kindern mit Spina bifida oder einer angeborenen Harnröhrenklappe, bei denen eine Refluxoperation ohne Beachtung der Blasenfunktion schnell in ein Desaster münden kann. Auch bei Patienten mit einer Parkinson und schwachem Harnstrahl führt eine Operation der Prostata ohne eine entsprechende urodynamische Evaluation schnell zur Harninkontinenz. Patienten mit MS und Harninkontinenz können gut behandelt werden – aber nicht immer operativ. Und dann gibt es spezielle neuro-urologische Interventionen von der sakralen Neuromodulation bis zur Deafferentation und Implantation eines Vorderwurzelstimulators bei komplett Querschnittgelähmten.</p>
<p>Jeder Patient mit hohem Querschnitt muss neuro-urologisch so geführt werden, dass eine autonome Dysregulation nicht zu schweren Komplikationen, bis hin zum Tod führen.</p>
<p>Der Neuro-Urologe muss Netzwerker sein und das interdisziplinäre Arbeiten lieben! Wir müssen uns mit Hilfsmitteln aller Art beschäftigen und ohne ein speziell ausgebildetes Team aus Urotherapeuten Physiotherapeuten und Sozialarbeitern ist kein Neuro-Urologisches Arbeiten denkbar.</p>
<p>Nicht jeder Querschnittpatient ist ein junger Patient nach einem Trauma – wir sehen auch onkologische Patienten – hier muss sehr einfühlsam mit dem Patienten eine evtl. auch palliative Versorgung besprochen werden. Und dank der guten Erfolge der Neuro-Urologie sehen wir immer mehr ältere Überlebende einer Querschnittlähmung – da sind auch geriatrische Kenntnisse gefragt.</p>
<p>Ein guter Neuro-Urologe muss selbstverständlich auch den neurogenen Darm verstehen und behandeln können.</p>
<p>Zu den neurologischen Funktionsstörungen gehören neben Blase- und Darmfunktionsstörungen auch Sexualstörungen bei Männern und Frauen– ein immer noch stark tabuisiertes Thema! Wenn es um Kinderplanung, Schwangerschaft und Geburt bei Patienten mit einer Rückenmarkserkrankung geht – dann ist enge Kooperation gefragt mit Gynäkologen, Neurologen, Rehabilitationsmedizinern, Geburtshelfern, Hebammen, Urotherapeuten – um nur einige zu nennen.</p>
<p>Bei Kindern mit Spina bifida – bedarf es als Neuro-Urologe eine Kooperation mit der Kinderurologie, Kindernephrologie, Kinderchirurgie und den neurologischen Pädiatern.</p>
<p>Kurzum Neuro-Urologie ist jung, abwechslungsreich, nie langweilig, spannend und bietet auch für wissenschaftliches Arbeiten viel Freiraum.</p>
<p>Mit der Verbesserung vieler chronischer neurodegenerative Krankheiten wie etwa der MS oder dem M. Parkinson wachsen die Anforderungen an die Neuro-Urologie.</p>
<p>Quelle: DGU</p>
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		<title>Weitere genetische Ursachen gefunden: 73. Urologen-Kongress diskutiert unerfüllten Kinderwunsch beim Mann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 13:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Hoden]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderwunsch]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf/Berlin, 21.07.2021.&#160;Ein Kind zeugen, Vater werden: Nicht immer geht der Kinderwunsch des Mannes in Erfüllung. Diagnostik und Therapie der männlichen Unfruchtbarkeit stellen eine große Herausforderung für andrologisch ausgebildete Urologen dar. Neue Erkenntnisse bei der Suche nach genetischen Ursachen für die männliche Infertilität diskutiert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) auf ihrer 73. Jahrestagung im &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf/Berlin, 21.07.2021.</strong><strong>&nbsp;</strong>Ein Kind zeugen, Vater werden: Nicht immer geht der Kinderwunsch des Mannes in Erfüllung. Diagnostik und Therapie der männlichen Unfruchtbarkeit stellen eine große Herausforderung für andrologisch ausgebildete Urologen dar. Neue Erkenntnisse bei der Suche nach genetischen Ursachen für die männliche Infertilität diskutiert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) auf ihrer 73. Jahrestagung im kommenden Herbst im Internationalen Congresscenter Stuttgart. „Wenn aktuelle Forschungsergebnisse im klinischen Alltag Relevanz bekommen und neue individualisierte Therapieansätze ermöglichen, dann sind das sehr gute Nachrichten für die behandelnden Urologinnen und Urologen und ihre Kinderwunschpatienten“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Arnulf Stenzl. (…)</p>
<p>„Da die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch zu gleichen Teilen beim Mann oder bei der Frau oder bei beiden liegen, ist es wichtig, beiden Partnern eine optimale Behandlungsoption anzubieten und aufseiten des Mannes mit einer verbesserten Diagnostik, Beratung und Behandlung durch den (…) versierten Urologen die große Behandlungslast von den Frauen zu nehmen“, erklärt Urologin Prof. Dr. Sabine Kliesch(…).&nbsp; Entscheidend dafür sei die Erforschung von genetischen Ursachen der männlichen Infertilität, denn bei 70 Prozent der Patienten mit schweren Fertilitätsstörungen sei keine offensichtliche Ursache erkennbar.</p>
<p>Einen Durchbruch brachte der sogenannte männliche Fertilitäts-Gen-Atlas (Male Fertility Gene Atlas), der von der klinischen Forschungsgruppe&nbsp;Male Germ Cells am Institut für Reproduktionsgenetik am Universitätsklinikum Münster und dem CeRA entwickelt wurde und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. „Mithilfe dieser Datenbank, die 2017 an den Start ging und die einen schnellen, einfachen Zugang zu Studien und genetischen Befunden zu männlicher Infertilität und Keimzellen bereitstellt, konnten in den letzten drei Jahren weitere Gene entdeckt werden, die für das Fehlen von Spermien im Ejakulat, der Azoospermie, verantwortlich sind“, sagt Prof. Kliesch. Ein Großteil der gefundenen Gene sei bereits in die Klinik überführt und Patienten könnten routinemäßig getestet werden.</p>
<p>Nach einer Erhebung des CeRA konnte der Anteil der Patienten, bei denen genetische Ursachen für eine Azoospermie gefunden werden von 20 auf 25 Prozent gesteigert werden. „Das Ergebnis der genetischen Untersuchung kann dann darüber entscheiden, ob eine TESE, also eine Spermienextraktion aus dem Hodengewebe, angezeigt ist, um Samenzellen für eine künstliche Befruchtung zu gewinnen, oder ob es keine Aussicht auf einen Behandlungserfolg gibt. In diesen Fällen können wir durch die verbesserte Diagnostik unnötige Operationen vermeiden“, so die Urologin und Vorsitzende des <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> Arbeitskreises Andrologie.</p>
<p>Außerdem können neuerdings Kinderwunschpatienten identifiziert werden, deren vermeintlich gesunde Samenzellen aufgrund eines kleinen genetischen Bauplanfehlers im Ionenkanal in der Zellmembran auf natürlichem Weg nicht fähig sind, eine Eizelle zu befruchten. „Diesen Paaren können wir eine lange Odyssee ersparen, denn wir wissen, dass bei diesem Defekt eine künstliche Befruchtung nur Erfolg haben wird, wenn im Rahmen einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion, der ICSI, ein Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird“, erläutert Prof. Dr. Sabine Kliesch.</p>
<p>Entdeckt wurden zudem Genveränderungen, die bei Patienten mit relativ normalen Spermien und normalem Hormonprofil eine ausreichende Produktion des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und damit die Reifung der Keimzellen verhindern. „In diesen Fällen könnte eine Hormontherapie im besten Fall eine natürliche Befruchtung ermöglichen, was in einem nächsten Schritt in sehr komplexen und teuren klinischen Studien weiter untersucht werden muss“, sagt DGA-Präsidentin Kliesch, die dem Andrologie-Forum auf dem 73. <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> Kongress im September 2021 in Stuttgart vorsitzen wird.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/weitere-genetische-ursachen-gefunden-73-urologen-kongress-diskutiert-unerfuellten-kinderwunsch-beim-mann/">Weitere genetische Ursachen gefunden: 73. Urologen-Kongress diskutiert unerfüllten Kinderwunsch beim Mann</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Coronavirus / COVID-19</title>
		<link>https://www.urologe-bensheim.de/coronavirus-covid-19/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2020 09:01:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Urologe]]></category>
		<category><![CDATA[Vasektomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Patienten, zurzeit herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung wegen des Coronavirus (genauer: SARS-CoV‑2). Es ist jedoch festzustellen, dass die Bedrohungslage in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt (01.03.2020) relativ niedrig ist. *Update vom 05.03.2020: Die Zahl an täglichen Neuinfektionen hat in den letzten Tagen zugenommen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 400 bestätigte Fälle. 324 &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content">
<p>Liebe Patienten,</p>
<p>zurzeit herrscht in weiten Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung wegen des Coronavirus (genauer: <abbr title="Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom Coronavirus 2">SARS-CoV‑2</abbr>). Es ist jedoch festzustellen, dass die Bedrohungslage in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt (01.03.2020) relativ niedrig ist.</p>
<p>*<strong>Update vom 05.03.2020</strong>: Die Zahl an täglichen Neuinfektionen hat in den letzten Tagen zugenommen. Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 400 bestätigte Fälle. 324 davon alleine in den Bundesländern NRW (181), Baden-Württemberg (73) und Bayern (70). Hessen meldet 14 Infizierte.<strong>¹</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h4><strong>Es lässt sich faktisch festhalten:</strong></h4>
<ul>
<li>Die Anzahl an Infektionen ist in Deutschland, einem Staat mit über 80 Millionen Einwohnern, mit 400 Fällen (05.03.2020) weiterhin gering.</li>
<li>Die Anzahl an Neuinfektionen ist weiterhin auf niedrigem Niveau.</li>
<li>Gemäß aktueller Daten der WHO aus einer großangelegten Studie in China verläuft die Erkrankung in etwa 80 % der Fälle mit leichter bis mittlerer Symptomatik. Ca. 14 % der Patienten entwickeln schwere Symptome und ca. 6 % kritische Symptome.<strong>²</strong></li>
<li>Die Sterblichkeitsrate ist, gemäß der Daten aus China, höher als bei der gewöhnlichen Grippe (Influenza). Hier sollte jedoch erwähnt werden, dass eine Vielzahl der Todesopfer alt (&gt;80 Jahre) und/oder gesundheitlich vorgeschädigt waren. Zudem lässt sich schwer bestimmen, welchen Einfluss die eventuell mangelhaften Möglichkeiten der medizinischen Versorgung in China hatten.<strong>²</strong></li>
<li>Die Sterblichkeitsrate bei über 80-Jährigen beträgt in China über 20 %. Die Sterblichkeitsrate bei unter 50-Jährigen beträgt ca. 0,2 %.<strong>²</strong></li>
</ul>
<hr>
<h4><strong>Die wichtigsten Symptome der Erkrankung (gemäß WHO-Bericht aus China)¹:</strong></h4>
<ul>
<li>88 % Fieber</li>
<li>68 % (trockener) Husten</li>
<li>38 % Erschöpfung</li>
<li>33 % Schleimauswurf beim Husten</li>
</ul>
<p>Eine laufende Nase gehört <strong>nicht </strong>zu den typischen Symptomen von COVID-19.<br>
Gewisse Vorerkrankungen begünstigen einen schweren Verlauf der Infektion. Dies wären insbesondere: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, chronische Atemwegserkrankungen.<strong>²</strong></p>
<hr>
<h4><strong>Was sie tun können</strong></h4>
<p>Es gibt gewisse Maßnahmen, die sie generell, insbesondere jedoch in der Wintersaison, ergreifen sollten und mit deren Hilfe sie einer Infektion vorbeugen können.</p>
<ul>
<li>Achten Sie grundsätzlich auf Ihre Handhygiene. Über den Weg Hand-Mund, Hand-Nase, Hand-Augen findet die mit weitem Abstand größte Zahl an Infektionen statt. Dies gilt genauso für eine Infektion mit dem <abbr title="Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom Coronavirus 2">SARS-CoV‑2</abbr>-Virus.<br>
Speziell wenn Sie sich im öffentlich Raum bewegen, sollten Sie darauf achten, welche Oberflächen sie mit den Händen berühren und sich regelmäßig die Hände waschen oder desinfizieren.<br>
Auch das einfache Händeschütteln oder freundschaftliche Küsschen-Geben birgt potentielle Infektionsrisiken.</li>
<li>Wenn sie sich krank fühlen und husten oder niesen müssen, dann husten oder niesen Sie niemals in die Hände, sondern nach Möglichkeit in ein Taschentuch oder in die Armbeuge und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Verwenden Sie Taschentücher nicht mehrmals.</li>
<li>Verlassen Sie sich nicht auf das Tragen eines Mundschutzes. Selbst FFP2- oder FFP3-Masken bieten keinen sicheren Schutz vor einer Infektion und wiegen Sie daher eventuell nur in falscher Sicherheit. Das Tragen eines herkömmlichen Mundschutzes bringt nahezu gar nichts.</li>
<li>Informieren Sie Ihre Freunde und Familie über das korrekte Verhalten – so schützen sie die Schwächeren unserer Gesellschaft.</li>
</ul>
<hr>
<h4><strong>Ihre Symptome entsprechen denen einer COVID-19-Erkrankung?</strong></h4>
<ul>
<li>Suchen Sie auf keinen Fall selbsttätig einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.</li>
<li>Verlassen Sie nicht Ihre Wohnung.</li>
<li>Rufen Sie schnellstmöglich Ihren Hausarzt an und vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit anderen Menschen.</li>
<li>Ihr Hausarzt wird mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen und das Gesundheitsamt informieren.</li>
<li>Bestätigt Ihr Arzt Ihren begründeten Verdacht, dann müssen schnellstmöglich weitere Kontaktpersonen ermittelt werden.</li>
<li>Besuchen Sie die Informationsseiten des Robert-Koch-Instituts um sich mit den wichtigsten Informationen zu versorgen<strong>¹</strong>.</li>
</ul>
<hr>
<p>Ihr Praxisteam</p>
<p>Quellen:</p>
<p>HausarztPraxis Dr. Seelinger, https://www.praxis-seelinger.com/</p>
<p><strong>¹</strong>) <a href="https://www.rki.de/covid-19" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle Informationen des RKI zu COVID-19</a> (05.03.2020)<br>
<strong>²</strong>) <a href="https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/who-china-joint-mission-on-covid-19-final-report.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht der China-Mission der Weltgesundheitsorganisation</a> (01.03.2020)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms — Stellungnahme der DGU</title>
		<link>https://www.urologe-bensheim.de/psa-gestuetzte-frueherkennung-des-prostatakarzinoms-stellungnahme-der-dgu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 17:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[DGU]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[IGEL]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Urologe]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) im Januar 2020 Liebe Patienten, möglicherweise haben Sie zu Beginn des Jahres die Berichterstattung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms in der Presse verfolgt. Viele Medien hatten über den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinomscreenings mittels &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) im Januar 2020</strong></p>
<p>Liebe Patienten, möglicherweise haben Sie zu Beginn des Jahres die Berichterstattung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms in der Presse verfolgt. Viele Medien hatten über den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinomscreenings mittels PSA-Test berichtet. Dieser Vorbericht ist Teil eines laufenden Bewertungsverfahrens, in dem geklärt werden soll, ob die Früherkennung mit Aufklärung, gemeinsamer Risiko-Nutzenabwägung durch den Urologen und den Patienten, PSA-Bestimmung und dessen patientenbezogener Beurteilung künftig von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden soll.</p>
<p><strong>WAS HEISST DAS?</strong></p>
<p>Wenn eine neue Untersuchung oder Behandlung zur Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen empfohlen wird, muss der Gemeinsame Bundesausschuss (GB‑A) aus Krankenkassen- und Ärztvertretern zuvor darüber entscheiden. Wenn ihm die Sachlage nicht klar genug ist, beauftragt er das dafür gegründete Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit, den Nutzen wissenschaftlich zu bewerten.</p>
<p><strong>WAS IST EIN SCREENING?</strong></p>
<p>Screening bedeutet, durch eine Reihenuntersuchung – in diesem Fall einen Bluttest des PSA (Prostata-Spezifisches Antigen) – aus einer bestimmten Bevölkerungsgruppe (z.B. alle Männer zwischen 45 und 70) diejenigen zu identifizieren, die, ohne es zu spüren, ein Risiko tragen, in diesem Falle an einem bösartigen Prostatatumor zu erkranken oder ihn bereits in sich zu tragen.<br>
Bei der in Deutschland praktizierten Früherkennung geht es nicht um ein Prostatascreening durch den PSA-Test alleine. Dieser stellt vielmehr einen Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs durch die Urologin/den Urologen dar.<br>
Bekannt ist der Begriff „Screening“ schon lange beim Brustkrebs der Frau: Dort konnten die Sterblichkeit der Frauen an dieser Krankheit deutlich gesenkt und die Tumoren in großer Zahl in einem frühen Stadium erkannt werden, sodass oft eine Brusterhaltung möglich ist.</p>
<p><strong>WO LIEGT DAS PROBLEM?</strong></p>
<p>Das IQWiG schlussfolgert in seinem Vorbericht, dass die Nachteile die Vorteile eines PSA-Screenings deutlich überwiegen. Diese negative Bewertung wurde in der Presse vielfach ohne Kommentierung durch den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) und die Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) übernommen und kann für Irritation und Verunsicherung sorgen. Der BPS hatte den Antrag gestellt, den PSA-Test in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen und damit das laufende Bewertungsverfahren initiiert.<br>
Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. www.urologenportal.de DÜSSELDORF Uerdinger Str. 64 | 40474 Düsseldorf | Telefon 0211 516096–0 BERLIN Nestorstraße 8/9 | 10709 Berlin | Telefon 030 8870833–0<br>
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. widerspricht der negativen Nutzenbewertung des IQWiG ausdrücklich und erklärt ihre wissenschaftliche Position. Ebenso widerspricht der BPS aus Sicht der Betroffenen.</p>
<p>Bitte lesen Sie im Folgenden unsere gemeinsame Information mit den aktuellen Empfehlungen für eine individualisierte Früherkennung von Prostatakrebs.</p>
<p><strong>WAS IST ZU TUN?</strong></p>
<p>Zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr sollte sich jeder Mann, der an einer Früherkennung interessiert ist, einer Prostatakarzinom-Früherkennungsuntersuchung unterziehen. Das schließt eine ausführliche Aufklärung, eine gemeinsame Risiko-Nutzenabwägung, eine PSA-Bestimmung (bisher Selbstzahlerleistung) und dessen patientenbezogene Beurteilung ein. Die reine Abtastungsuntersuchung (bereits Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung) erkennt in den allerseltesten Fällen ein potentiell heilbares Frühstadium, sondern entdeckt in der Regel erst ein nicht mehr gut heilbares fortgeschrittenes Stadium. Ziel ist es, diejenigen Männer zu finden, die weiterer Untersuchungen bedürfen, um ein behandlungsbedürftiges Prostatakarzinom so rechtzeitig behandeln zu können, dass das Leben nicht durch das Karzinom verkürzt wird oder ein metastasiertes Stadium eintritt. Denn das bedeutet in vielen Fällen lebensqualitätseinschränkende Symptome wie Schmerzen und eine dauerhafte Krebstherapie, häufig inkl. Chemotherapie. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der PSA-Test zwingend erforderlich.</p>
<p>Genauso gibt es Männer, bei denen trotz Vorliegen eines Tumors keine oder erst sehr viel später eine Behandlung notwendig ist. Auch um das zu beurteilen und den Verlauf zu kontrollieren, ist der PSA-Wert unverzichtbar, weil anhand des Verlaufes (Anstieg oder nicht) innerhalb der folgenden Jahre gerade die möglichen „Übertherapien“ wie nicht notwendige Operationen oder Bestrahlungen und deren Begleiterscheinungen in einigen Fällen vermieden werden können.</p>
<p>Um dieses grundsätzlich gemeinsame Ziel der Betroffenen und der Urologen zu erreichen, empfehlen der BPS und die DGU – abweichend vom IQWiG-Vorbericht — eine Prostatakarzinomfrüherkennung für alle Männer dieser Altersgruppe, um das individuelle Risiko durch urologische Bewertung und Beratung möglichst genau beurteilen zu können. In Zweifelsfällen kann bei Tumorverdacht heutzutage vor einer möglichen Biopsie eine spezielle MRT-Untersuchung vorgeschaltet werden, um vielleicht unnötige Biopsien zu vermeiden.</p>
<p>Sollte sich das IQWiG mit seiner Meinung durchsetzen, besteht das Risiko, dass – wie bisher – viele Männer auf eine urologische Früherkennung verzichten und damit Erkrankte erst in einem späteren, möglicherweise nicht mehr heilbaren Stadium erkannt werden und einen unnötigen Leidensweg mit Schmerzen durch Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen wie z.B. Lymphdrüsen oder Knochen erleben müssen.</p>
<p>Die, oben beschriebene, in Deutschland von der AWMF-Leitlinie empfohlene, individuelle Früherkennungsuntersuchung inkl. PSA-Test stellt aus Sicht der Betroffenen des BPS und der wissenschaftlichen Experten der DGU aufgrund der vorliegenden Daten einen wesentlichen Baustein dar, die bisherige jährliche Todesrate (Rate der Patienten, die ohne PSA-Test an einem zu spät, erst bei Symptomen der Metastasen, erkannten Prostatakarzinom versterben) von etwa 13.000 Männern bei rund 60.000 Neuerkrankungen am Prostatakarzinom weiter zu senken und den Erkrankten ein möglichst langes Leben in guter Qualität zu ermöglichen.</p>
<p>Die DGU und der BPS werden alles daransetzen, ihrer Position in den Entscheidungsgremien Gehör zu verschaffen, den PSA-Test als wichtigen Baustein der Prostatakrebsfrüherkennung anzuerkennen.<br>
Nutzen Sie weiterhin oder erstmalig die Möglichkeit, sich von Ihrer Urologin/Ihrem Urologen entsprechend der Leitlinie beraten zulassen und sich durch Ihre eigene urologische Früherkennung inklusive PSA-Test gesund zu erhalten.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Maurice Stephan Michel, Generalsekretär der DGU Prof. Dr. Jens Rassweiler, Präsident der DGU Werner Seelig, Vorsitzender BPS Ernst-Günther Carl, stell. Vorsitzender BPS</strong></p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/psa-gestuetzte-frueherkennung-des-prostatakarzinoms-stellungnahme-der-dgu/">PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms — Stellungnahme der DGU</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begüßt neue Nutzenbewertung für PSA-Test</title>
		<link>https://www.urologe-bensheim.de/deutsche-gesellschaft-fuer-urologie-e-v-beguesst-neue-nutzenbewertung-fuer-psa-test/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2019 12:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[DGU]]></category>
		<category><![CDATA[Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Hoden]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Tüngler]]></category>
		<category><![CDATA[Urologe]]></category>
		<category><![CDATA[Vasektomie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin, 22.01.2019.&#160;Das Ringen um den PSA-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms geht in eine neue Runde: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) hat die Einleitung eines Beratungsverfahrens zur Bewertung eines Prostatakrebs-Screenings mittels Bestimmung des&#160;prostataspezifischen Antigens (PSA) auf seiner Sitzung am 20. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde der entsprechende Antrag der Patientenvertretung im G‑BA vom Oktober 2018 angenommen. &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Berlin, 22.01.2019.&nbsp;</strong>Das Ringen um den <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms geht in eine neue Runde: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) hat die Einleitung eines Beratungsverfahrens zur Bewertung eines Prostatakrebs-Screenings mittels Bestimmung des&nbsp;prostataspezifischen Antigens (<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>) auf seiner Sitzung am 20. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde der entsprechende Antrag der Patientenvertretung im G‑BA vom Oktober 2018 angenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) begrüßt den Beschluss des G‑BA wie auch die Initiative der Patientenvertretung, insbesondere des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (<abbr lang="de" title="1. Benignes Prostata-Syndrom - 2. Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.">BPS</abbr>), die den Antrag eingebracht hat.</p>
<p class="bodytext">Hintergrund ist, dass zur Früherkennung eines frühen Prostatakarzinoms alle wissenschaftlichen urologischen Fachgesellschaften national und international neben der rektalen Tastuntersuchung die Durchführung eines <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes empfehlen. Trotz dieser eindeutigen Positionierung der Fachexperten gilt in Deutschland der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test nicht als Teil der sogenannten „gesetzlichen Vorsorge“ (Früherkennung) und muss deshalb von Patienten gegebenenfalls selbst bezahlt werden. Da eine unkritische Anwendung des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes zur „Überdiagnose“ von Prostatakrebs führen kann und damit auch zur „Übertherapie“, haben sich in der Vergangenheit Experten anderer Fachgesellschaften, insbesondere Epidemiologen und Gesundheitsökonomen, gegen den <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test als Früherkennungsmaßnahme ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext">In diesem jahrelangen Streit wurde als Argument immer angeführt, dass die internationale Datenlage bislang keine Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basierte Früherkennung habe nachweisen können. Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> hat dabei stets kritisiert, dass eine Senkung der Mortalität zwar ein statistisch wichtiger, aber nicht der entscheidende Parameter bei einer Krebserkrankung mit jahrelanger Laufzeit auch bei Progression der Erkrankung sein dürfe. Entscheidend sei die Betrachtung des Parameters der Entwicklung einer metastasierten Erkrankung, denn diese bedeute Therapie, Nebenwirkungen sowie menschliches Leid und ist mit&nbsp;immensen Kosten für Bildgebung und medikamentöse Therapie&nbsp;verbunden.&nbsp;Diese Argumente wurden bislang von den Kritikern der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basierten Früherkennung in den Wind geschlagen.</p>
<p class="bodytext">Neuere Daten aus Langzeitstudien haben nun aber auch eine deutliche Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch Therapie nachweisen können. Dies ist beim Prostatakrebs tatsächlich nur in Studien mit sehr langer Laufzeit möglich. Dass diese Nachweise jetzt vorliegen, sollte dazu führen, dass eine Neubewertung erfolgt. Dazu ist der G‑BA durch den Antrag des <abbr lang="de" title="1. Benignes Prostata-Syndrom - 2. Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.">BPS</abbr> aufgefordert worden. „Aufgrund der neuen Datenlage sollte man ein positives Votum der Gremien erwarten dürfen“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. Oliver Hakenberg.</p>
<p class="bodytext">Bei einer positiven Bewertung durch den G‑BA würde der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test im Rahmen der Früherkennung wohl als <abbr lang="de" title="Gesetzliche Krankenversicherung">GKV</abbr>-Leistung anerkannt werden müssen. Die federführend von der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> erstellte „S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ empfiehlt schon jetzt, dass Männer über 45 Jahre und einer Lebenserwartung von mehr als zehn Jahren über die Früherkennung zum Prostatakrebs informiert werden und ihnen, wenn sie diese wünschen, auch der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test empfohlen wird.</p>
<p class="bodytext">Es ist auch kein Zufall, dass die Notwendigkeit des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes von den medizinischen Praktikern bezüglich des Prostatakarzinoms, den Urologen, und den betroffenen Patienten, den Vertretern der Prostatakrebskranken, sehr deutlich gesehen wird, während Theoretiker der Medizin wie Statistiker und Epidemiologen Vorbehalte sehen. Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> begrüßt es daher ausdrücklich, dass eine neue wissenschaftliche Evaluation der aktuellen Datenlage vorgenommen werden wird. „Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> wird diesen Prozess begleiten und sich spätestens im Stellungnahmeverfahren aktiv einbringen“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel.</p>
<p class="bodytext">Nach dem&nbsp;G‑BA-Beschluss&nbsp;ist zunächst die Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (<abbr lang="de" title="Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen">IQWiG</abbr>) zur Nutzenbewertung des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Tests als Früherkennungsmaßnahme vorgesehen. Der Abschlussbericht des <abbr lang="de" title="Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen">IQWiG</abbr> soll im September 2020 vorliegen. Dem folgt ein weiterer Bewertungs- und Abwägungsprozess einschließlich Stellungnahmeverfahren. Die&nbsp;Beschlussfassung ist&nbsp;laut&nbsp;Zeitplan des G‑BA zum <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Screening für Januar 2022 geplant.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/deutsche-gesellschaft-fuer-urologie-e-v-beguesst-neue-nutzenbewertung-fuer-psa-test/">Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begüßt neue Nutzenbewertung für PSA-Test</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Nierenkrebs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 10:04:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nierenkrebs ist die dritthäufigste Tumorerkrankung, mit der Deutschlands Urologen in Praxen und Kliniken konfrontiert sind. Betroffene Patienten sind zumeist ältere Menschen und nach altersstandardisierten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) doppelt so viele Männer wie Frauen. Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das RKI für 2016. Früh erkannt, lassen sich Nierentumoren heute gut behandeln und die &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nierenkrebs ist die dritthäufigste Tumorerkrankung, mit der Deutschlands Urologen in Praxen und Kliniken konfrontiert sind. Betroffene Patienten sind zumeist ältere Menschen und nach altersstandardisierten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) doppelt so viele Männer wie Frauen. Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das RKI für 2016. Früh erkannt, lassen sich Nierentumoren heute gut behandeln und die Prognose für die meisten Patienten ist günstig, teilen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) anlässlich des Welt-Nierenkrebs-Tages mit, der am morgigen 22. Juni 2017 erstmals stattfindet. Sie betonen jedoch zugleich die Bedeutung der Prävention von Nierentumoren — und damit besonders Fragen des individuellen Lebensstils.</p>
<p>„Die Ursachen für die Entstehung von Nierenkrebs, zu 90 Prozent handelt es sich dabei um Nierenzellkarzinome, sind noch nicht geklärt. Aber es gibt Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Mangel an körperlicher Aktivität, die laut S3-Leitlinie zum Nierenkrebs als begünstigend erkannt sind. Diese Faktoren sind beeinflussbar, und hier sollte Prävention ansetzen“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Nicht modifizierbare Risikofaktoren seien terminale Niereninsuffizienz und eine erbliche Vorbelastung, die jedoch selten vorkomme. „Umso mehr Bedeutung erhält eine gesunde Lebensführung bei der Prävention von Nierenkrebs.“</p>
<p>Im frühen und im lokal fortgeschrittenen Stadium machen Nierentumoren keine Symptome. Sie werden bei Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes oft eher beiläufig entdeckt, woran stetig verbesserte bildgebende Verfahren ihren Anteil haben. Treten bereits Beschwerden wie etwa Schmerzen im seitlichen Rückenbereich oder blutiger Urin auf, ist der Krebs häufig schon weit fortgeschritten und hat oft bereits Metastasen gestreut. Obwohl das statistische Durchschnittsalter bei der Erstdiagnose von Nierentumoren relativ hoch ist — bei Männern sind es 68, bei Frauen 72 Jahre — befindet sich das Karzinom bei seiner Entdeckung in 75 Prozent aller Fälle noch in einem frühen Stadium mit entsprechend günstiger Prognose für den Krankheitsverlauf.</p>
<p>Sowohl Nierentumoren im frühen und lokal fortgeschrittenen Stadium als auch Nierenkrebs im metastasierte Stadium werden nach der ärztlichen S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms behandelt, die 2015 federführend von der DGU und von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) erstellt und gerade aktualisiert worden ist. Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten ist breit und spannt sich von aktiver Überwachung über verschiedene Operationsverfahren bis zu komplexen systemischen Therapien. „Im frühen oder lokal fortgeschrittenen Stadium sind Operationen, minimal-invasiv und nach Möglichkeit organerhaltend, immer noch alternativlos. Regelmäßige, risikoadaptierte Nachsorgeschemata gemäß der S3-Leitlinie, gilt es bei der Nachsorge operierter Patienten zu berücksichtigen, um Rezidive ggf. früh zu erkennen. Ablative Therapien wie etwa die Radiofrequenzablation, bei der durch Hitzeentwicklung eines hochfrequenten Stroms gezielt Gewebe zerstört wird, müssen sich weiter beweisen“, so DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing. Der urologische Chefarzt weiter: „Für die metastasierten Tumoren sind inzwischen zehn Medikamente zugelassen. Durch gezielte Krebstherapie, sogenannte ‚̣targeted therapy’, und kluge Kombination neuer Präparate werden die Überlebenszeiten der Patienten länger.“</p>
<p>Ausführliche Informationen über Risikofaktoren, Symptome, Diagnostik und die Behandlung von Nierenkrebs bieten die beiden Patientenleitlinien „Nierenkrebs im frühen und im lokal fortgeschrittenen Stadium“ und „Nierenkrebs im metastasierten Stadium“, die im Leitlinienprogramm Onokologie von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Stiftung Deutsche Krebshilfe unter Federführung der DGU und der DGHO herausgegeben wurden.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/nierenkrebs/">Nierenkrebs</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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