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	<title>Krebs | Urologische Praxis</title>
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	<description>Alex Scheuermann</description>
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		<title>Blasenkrebs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 06:38:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Blasenkrebs ist heimtückisch. Jahrelang kann ein bösartiger Tumor unbemerkt in der Blase wachsen. Ein Urologe erklärt, woran Sie die Krankheit frühzeitig erkennen. Mehr als 29.000 Mal pro Jahr erhalten Menschen hierzulande die Diagnose Blasenkrebs. Tückisch ist, dass der Tumor im Frühstadium kaum eindeutige Symptome hervorruft. Auch Schmerzen treten eher selten auf. Symptome: Vorsicht bei Blut &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Blasenkrebs ist heimtückisch. Jahrelang kann ein bösartiger Tumor unbemerkt in der Blase wachsen. Ein Urologe erklärt, woran Sie die Krankheit frühzeitig erkennen.</span></span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mehr als 29.000 Mal pro Jahr erhalten Menschen hierzulande die Diagnose Blasenkrebs. Tückisch ist, dass der Tumor im Frühstadium kaum eindeutige Symptome hervorruft. Auch Schmerzen treten eher selten auf. </span></span></p>
<p align="justify"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Symptome: Vorsicht bei Blut im Urin</span></span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">An welchen Symptomen Blasenkrebs dennoch erkennbar ist, erklärt Professor Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie an der Asklepios Klinik Altona. “Am häufigsten ist Blut im Urin”, so der Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Betroffene sollten bei einer Rot- oder Braunfärbung des Urins daher immer einen Arzt aufsuchen. Auch Schmerzen beim Wasserlassen können ein Anzeichen für Blasenkrebs sein. Im fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung kommen meist Schmerzen im Unterleib und der Nierengegend hinzu.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein Früherkennungstest wie der Urintest “NMP22”, der in einer Urinprobe eine von Tumoren vermehrt gebildete Substanz nachweisen soll, ist dem Urologen zufolge bislang nicht sehr zuverlässig.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Ursachen: Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Warum Geschwülste in der Harnblase und den Harnwegen entstehen, ist noch unklar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben einige Faktoren nachweisen können, die das Erkrankungsrisiko für Blasenkrebs erhöhen, schreibt die Deutsche Krebshilfe in ihrem Ratgeber.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der größte Risikofaktor für ein Blasenkarzinom ist “ganz klar” Rauchen, so Professor Dr. Wülfing. Auch Passivrauchen erhöht das Risiko, denn die krebserregenden Substanzen des Zigarettenrauches werden von der Niere aus dem Blut gefiltert und gelangen mit dem Urin in die Blase, wo sie die Schleimhaut schädigen. Experten schätzen, dass etwa 30 bis 70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Chemische Substanzen als Auslöser für Blasenkrebs</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bei machen beruflichen Tätigkeiten sind die Beschäftigten bestimmten chemischen Stoffen wie aromatischen Aminen und Anilin-Farbstoffen ausgesetzt, die das Blasenkrebsrisiko erhöhen können. Gefährdet sind der Deutschen Krebshilfe zufolge: Chemiearbeiter, Maler und Lackierer, Automechaniker, Beschäftigte in der Gummiverarbeitung, Beschäftigte in der Stahl- und Lederindustrie,Friseure, Zahntechniker</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In diesen Branchen gilt Blasenkrebs als anerkannte Berufskrankheit. Heutzutage gibt es verbesserte Sicherheitsvorkehrungen für den Umgang mit solchen Substanzen am Arbeitsplatz. Aber auch im privaten Alltag kommen viele Menschen mit krebserregenden Stoffen in Kontakt. So stehen chemische Haarfärbemittel unter Verdacht, das Blasenkrebsrisiko zu erhöhen.</span></span></p>
<p align="justify"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Weitere Risikofaktoren für Blasenkreb</span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">serkrankungen</span></span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">chronische Blasenentzündungen, Blasensteine und Dauerkatheter, Einnahme von Schmerzmedikamenten mit dem Wirkstoff Phenazetin, über viele Jahre anhaltende Infektionskrankheiten wie Bilharziose</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Männer erkranken häufiger an Blasenkrebs</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Männer erkranken laut der Deutschen Krebshilfe mehr als doppelt so oft an Blasenkrebs wie Frauen. Das liege daran, dass Männer mehr rauchen. Doch die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen steigt, “vermutlich weil auch der Anteil der weiblichen Raucher gestiegen ist in den vergangenen 30 bis 40 Jahren”, erklärt Professor Dr. Wülfing.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><b>Behandlung ist abhängig vom Tumorstadium</b></span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ob ein Verdacht auf Blasenkrebs begründet ist, kann der Arzt durch Analyse des Urins, Tast- und Ultraschalluntersuchungen, </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Blasenspiegelung</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> und eine Röntgenkontrastdarstellung der Nieren und Harnwege feststellen. Die Mehrzahl der Blasentumoren werden in einem Stadium erkannt, in dem sie noch oberflächlich wachsen und operativ entfernt werden können.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">“Es folgt meistens eine endoskopische Operation, bei der über eine Blasenspiegelung Gewebe des Tumors ‘ausgeschält’ wird”, sagt Professor Dr. Wülfing. Diese Methode werde auch transurethrale Blasentumorresektion – kurz TURB – genannt.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auch mit einer Chemotherapie oder </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Strahlentherapie</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> der Harnblase kann der Krebs im Frühstadium behandelt werden. Ist er schon fortgeschritten, muss die Harnblase jedoch entfernt werden. Dann bekommen die Patienten einen Blasenersatz und es wird ein sogenanntes Urostoma gelegt. Das Urostoma ist eine künstliche Harnausleitung durch die Bauchdecke, durch das der Urin dann ausgeschieden wird.</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wird der Blasenkrebs erst spät erkannt, kann dieser das Muskel- und Lymphgewebe befallen. Ist dies der Fall, kann auch eine Blasenentfernung nicht mehr helfen und der Krebs endet tödlich. In Deutschland sterben rund 4.000 Menschen im Jahr an einem Tumor in der Harnblase. </span></span></p>
<p align="justify">Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/blasenkrebs/">Blasenkrebs</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms — Stellungnahme der DGU</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 17:57:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) im Januar 2020 Liebe Patienten, möglicherweise haben Sie zu Beginn des Jahres die Berichterstattung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms in der Presse verfolgt. Viele Medien hatten über den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinomscreenings mittels &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) im Januar 2020</strong></p>
<p>Liebe Patienten, möglicherweise haben Sie zu Beginn des Jahres die Berichterstattung zur Früherkennung des Prostatakarzinoms in der Presse verfolgt. Viele Medien hatten über den Vorbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zur Nutzenbewertung des Prostatakarzinomscreenings mittels PSA-Test berichtet. Dieser Vorbericht ist Teil eines laufenden Bewertungsverfahrens, in dem geklärt werden soll, ob die Früherkennung mit Aufklärung, gemeinsamer Risiko-Nutzenabwägung durch den Urologen und den Patienten, PSA-Bestimmung und dessen patientenbezogener Beurteilung künftig von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden soll.</p>
<p><strong>WAS HEISST DAS?</strong></p>
<p>Wenn eine neue Untersuchung oder Behandlung zur Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen empfohlen wird, muss der Gemeinsame Bundesausschuss (GB‑A) aus Krankenkassen- und Ärztvertretern zuvor darüber entscheiden. Wenn ihm die Sachlage nicht klar genug ist, beauftragt er das dafür gegründete Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit, den Nutzen wissenschaftlich zu bewerten.</p>
<p><strong>WAS IST EIN SCREENING?</strong></p>
<p>Screening bedeutet, durch eine Reihenuntersuchung – in diesem Fall einen Bluttest des PSA (Prostata-Spezifisches Antigen) – aus einer bestimmten Bevölkerungsgruppe (z.B. alle Männer zwischen 45 und 70) diejenigen zu identifizieren, die, ohne es zu spüren, ein Risiko tragen, in diesem Falle an einem bösartigen Prostatatumor zu erkranken oder ihn bereits in sich zu tragen.<br>
Bei der in Deutschland praktizierten Früherkennung geht es nicht um ein Prostatascreening durch den PSA-Test alleine. Dieser stellt vielmehr einen Baustein der Früherkennung von Prostatakrebs durch die Urologin/den Urologen dar.<br>
Bekannt ist der Begriff „Screening“ schon lange beim Brustkrebs der Frau: Dort konnten die Sterblichkeit der Frauen an dieser Krankheit deutlich gesenkt und die Tumoren in großer Zahl in einem frühen Stadium erkannt werden, sodass oft eine Brusterhaltung möglich ist.</p>
<p><strong>WO LIEGT DAS PROBLEM?</strong></p>
<p>Das IQWiG schlussfolgert in seinem Vorbericht, dass die Nachteile die Vorteile eines PSA-Screenings deutlich überwiegen. Diese negative Bewertung wurde in der Presse vielfach ohne Kommentierung durch den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) und die Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) übernommen und kann für Irritation und Verunsicherung sorgen. Der BPS hatte den Antrag gestellt, den PSA-Test in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen und damit das laufende Bewertungsverfahren initiiert.<br>
Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. www.urologenportal.de DÜSSELDORF Uerdinger Str. 64 | 40474 Düsseldorf | Telefon 0211 516096–0 BERLIN Nestorstraße 8/9 | 10709 Berlin | Telefon 030 8870833–0<br>
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. widerspricht der negativen Nutzenbewertung des IQWiG ausdrücklich und erklärt ihre wissenschaftliche Position. Ebenso widerspricht der BPS aus Sicht der Betroffenen.</p>
<p>Bitte lesen Sie im Folgenden unsere gemeinsame Information mit den aktuellen Empfehlungen für eine individualisierte Früherkennung von Prostatakrebs.</p>
<p><strong>WAS IST ZU TUN?</strong></p>
<p>Zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr sollte sich jeder Mann, der an einer Früherkennung interessiert ist, einer Prostatakarzinom-Früherkennungsuntersuchung unterziehen. Das schließt eine ausführliche Aufklärung, eine gemeinsame Risiko-Nutzenabwägung, eine PSA-Bestimmung (bisher Selbstzahlerleistung) und dessen patientenbezogene Beurteilung ein. Die reine Abtastungsuntersuchung (bereits Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung) erkennt in den allerseltesten Fällen ein potentiell heilbares Frühstadium, sondern entdeckt in der Regel erst ein nicht mehr gut heilbares fortgeschrittenes Stadium. Ziel ist es, diejenigen Männer zu finden, die weiterer Untersuchungen bedürfen, um ein behandlungsbedürftiges Prostatakarzinom so rechtzeitig behandeln zu können, dass das Leben nicht durch das Karzinom verkürzt wird oder ein metastasiertes Stadium eintritt. Denn das bedeutet in vielen Fällen lebensqualitätseinschränkende Symptome wie Schmerzen und eine dauerhafte Krebstherapie, häufig inkl. Chemotherapie. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der PSA-Test zwingend erforderlich.</p>
<p>Genauso gibt es Männer, bei denen trotz Vorliegen eines Tumors keine oder erst sehr viel später eine Behandlung notwendig ist. Auch um das zu beurteilen und den Verlauf zu kontrollieren, ist der PSA-Wert unverzichtbar, weil anhand des Verlaufes (Anstieg oder nicht) innerhalb der folgenden Jahre gerade die möglichen „Übertherapien“ wie nicht notwendige Operationen oder Bestrahlungen und deren Begleiterscheinungen in einigen Fällen vermieden werden können.</p>
<p>Um dieses grundsätzlich gemeinsame Ziel der Betroffenen und der Urologen zu erreichen, empfehlen der BPS und die DGU – abweichend vom IQWiG-Vorbericht — eine Prostatakarzinomfrüherkennung für alle Männer dieser Altersgruppe, um das individuelle Risiko durch urologische Bewertung und Beratung möglichst genau beurteilen zu können. In Zweifelsfällen kann bei Tumorverdacht heutzutage vor einer möglichen Biopsie eine spezielle MRT-Untersuchung vorgeschaltet werden, um vielleicht unnötige Biopsien zu vermeiden.</p>
<p>Sollte sich das IQWiG mit seiner Meinung durchsetzen, besteht das Risiko, dass – wie bisher – viele Männer auf eine urologische Früherkennung verzichten und damit Erkrankte erst in einem späteren, möglicherweise nicht mehr heilbaren Stadium erkannt werden und einen unnötigen Leidensweg mit Schmerzen durch Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen wie z.B. Lymphdrüsen oder Knochen erleben müssen.</p>
<p>Die, oben beschriebene, in Deutschland von der AWMF-Leitlinie empfohlene, individuelle Früherkennungsuntersuchung inkl. PSA-Test stellt aus Sicht der Betroffenen des BPS und der wissenschaftlichen Experten der DGU aufgrund der vorliegenden Daten einen wesentlichen Baustein dar, die bisherige jährliche Todesrate (Rate der Patienten, die ohne PSA-Test an einem zu spät, erst bei Symptomen der Metastasen, erkannten Prostatakarzinom versterben) von etwa 13.000 Männern bei rund 60.000 Neuerkrankungen am Prostatakarzinom weiter zu senken und den Erkrankten ein möglichst langes Leben in guter Qualität zu ermöglichen.</p>
<p>Die DGU und der BPS werden alles daransetzen, ihrer Position in den Entscheidungsgremien Gehör zu verschaffen, den PSA-Test als wichtigen Baustein der Prostatakrebsfrüherkennung anzuerkennen.<br>
Nutzen Sie weiterhin oder erstmalig die Möglichkeit, sich von Ihrer Urologin/Ihrem Urologen entsprechend der Leitlinie beraten zulassen und sich durch Ihre eigene urologische Früherkennung inklusive PSA-Test gesund zu erhalten.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Maurice Stephan Michel, Generalsekretär der DGU Prof. Dr. Jens Rassweiler, Präsident der DGU Werner Seelig, Vorsitzender BPS Ernst-Günther Carl, stell. Vorsitzender BPS</strong></p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/psa-gestuetzte-frueherkennung-des-prostatakarzinoms-stellungnahme-der-dgu/">PSA-gestützte Früherkennung des Prostatakarzinoms — Stellungnahme der DGU</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begüßt neue Nutzenbewertung für PSA-Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2019 12:09:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Urologe]]></category>
		<category><![CDATA[Vasektomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin, 22.01.2019.&#160;Das Ringen um den PSA-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms geht in eine neue Runde: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) hat die Einleitung eines Beratungsverfahrens zur Bewertung eines Prostatakrebs-Screenings mittels Bestimmung des&#160;prostataspezifischen Antigens (PSA) auf seiner Sitzung am 20. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde der entsprechende Antrag der Patientenvertretung im G‑BA vom Oktober 2018 angenommen. &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Berlin, 22.01.2019.&nbsp;</strong>Das Ringen um den <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test in der Früherkennung des Prostatakarzinoms geht in eine neue Runde: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) hat die Einleitung eines Beratungsverfahrens zur Bewertung eines Prostatakrebs-Screenings mittels Bestimmung des&nbsp;prostataspezifischen Antigens (<abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>) auf seiner Sitzung am 20. Dezember 2018 beschlossen. Damit wurde der entsprechende Antrag der Patientenvertretung im G‑BA vom Oktober 2018 angenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) begrüßt den Beschluss des G‑BA wie auch die Initiative der Patientenvertretung, insbesondere des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (<abbr lang="de" title="1. Benignes Prostata-Syndrom - 2. Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.">BPS</abbr>), die den Antrag eingebracht hat.</p>
<p class="bodytext">Hintergrund ist, dass zur Früherkennung eines frühen Prostatakarzinoms alle wissenschaftlichen urologischen Fachgesellschaften national und international neben der rektalen Tastuntersuchung die Durchführung eines <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes empfehlen. Trotz dieser eindeutigen Positionierung der Fachexperten gilt in Deutschland der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test nicht als Teil der sogenannten „gesetzlichen Vorsorge“ (Früherkennung) und muss deshalb von Patienten gegebenenfalls selbst bezahlt werden. Da eine unkritische Anwendung des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes zur „Überdiagnose“ von Prostatakrebs führen kann und damit auch zur „Übertherapie“, haben sich in der Vergangenheit Experten anderer Fachgesellschaften, insbesondere Epidemiologen und Gesundheitsökonomen, gegen den <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test als Früherkennungsmaßnahme ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext">In diesem jahrelangen Streit wurde als Argument immer angeführt, dass die internationale Datenlage bislang keine Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basierte Früherkennung habe nachweisen können. Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> hat dabei stets kritisiert, dass eine Senkung der Mortalität zwar ein statistisch wichtiger, aber nicht der entscheidende Parameter bei einer Krebserkrankung mit jahrelanger Laufzeit auch bei Progression der Erkrankung sein dürfe. Entscheidend sei die Betrachtung des Parameters der Entwicklung einer metastasierten Erkrankung, denn diese bedeute Therapie, Nebenwirkungen sowie menschliches Leid und ist mit&nbsp;immensen Kosten für Bildgebung und medikamentöse Therapie&nbsp;verbunden.&nbsp;Diese Argumente wurden bislang von den Kritikern der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-basierten Früherkennung in den Wind geschlagen.</p>
<p class="bodytext">Neuere Daten aus Langzeitstudien haben nun aber auch eine deutliche Senkung der Mortalität am Prostatakarzinom durch Therapie nachweisen können. Dies ist beim Prostatakrebs tatsächlich nur in Studien mit sehr langer Laufzeit möglich. Dass diese Nachweise jetzt vorliegen, sollte dazu führen, dass eine Neubewertung erfolgt. Dazu ist der G‑BA durch den Antrag des <abbr lang="de" title="1. Benignes Prostata-Syndrom - 2. Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.">BPS</abbr> aufgefordert worden. „Aufgrund der neuen Datenlage sollte man ein positives Votum der Gremien erwarten dürfen“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. Oliver Hakenberg.</p>
<p class="bodytext">Bei einer positiven Bewertung durch den G‑BA würde der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test im Rahmen der Früherkennung wohl als <abbr lang="de" title="Gesetzliche Krankenversicherung">GKV</abbr>-Leistung anerkannt werden müssen. Die federführend von der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> erstellte „S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ empfiehlt schon jetzt, dass Männer über 45 Jahre und einer Lebenserwartung von mehr als zehn Jahren über die Früherkennung zum Prostatakrebs informiert werden und ihnen, wenn sie diese wünschen, auch der <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Test empfohlen wird.</p>
<p class="bodytext">Es ist auch kein Zufall, dass die Notwendigkeit des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Testes von den medizinischen Praktikern bezüglich des Prostatakarzinoms, den Urologen, und den betroffenen Patienten, den Vertretern der Prostatakrebskranken, sehr deutlich gesehen wird, während Theoretiker der Medizin wie Statistiker und Epidemiologen Vorbehalte sehen. Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> begrüßt es daher ausdrücklich, dass eine neue wissenschaftliche Evaluation der aktuellen Datenlage vorgenommen werden wird. „Die <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> wird diesen Prozess begleiten und sich spätestens im Stellungnahmeverfahren aktiv einbringen“, sagt <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel.</p>
<p class="bodytext">Nach dem&nbsp;G‑BA-Beschluss&nbsp;ist zunächst die Beauftragung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit (<abbr lang="de" title="Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen">IQWiG</abbr>) zur Nutzenbewertung des <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Tests als Früherkennungsmaßnahme vorgesehen. Der Abschlussbericht des <abbr lang="de" title="Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen">IQWiG</abbr> soll im September 2020 vorliegen. Dem folgt ein weiterer Bewertungs- und Abwägungsprozess einschließlich Stellungnahmeverfahren. Die&nbsp;Beschlussfassung ist&nbsp;laut&nbsp;Zeitplan des G‑BA zum <abbr lang="de" title="Prostataspezifisches Antigen">PSA</abbr>-Screening für Januar 2022 geplant.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/deutsche-gesellschaft-fuer-urologie-e-v-beguesst-neue-nutzenbewertung-fuer-psa-test/">Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begüßt neue Nutzenbewertung für PSA-Test</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Internationaler Männertag 2017: Urologen und Männergesundheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 13:13:42 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 17.11.2017. In Sachen Männergesundheit gibt es noch viel zu tun: Die Jugendvorsorgeuntersuchung J1 nimmt nur knapp die Hälfte der 12- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen wahr, die J2 wird nicht einmal von allen Kassen bezahlt, die HPV-Impfung für Jungen nur in Sachsen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, und der erwachsene Mann schließlich nutzt das jährliche gesetzliche Krebsfrüherkennungsangebot beim Urologen, laut aktueller Erhebung der Techniker Krankenkasse, nur zu 27 Prozent, während 59 Prozent der Frauen die Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Gynäkologen wahrnehmen. Vor diesem Hintergrund sehen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) weiterhin großen Aufklärungsbedarf, aber etwa mit Blick auf die HPV-Impfung für Jungen auch gesundheitspolitischen Handlungsbedarf. Die Verbände weisen anlässlich des internationalen Männertages, der am 19. November einmal mehr die Gesundheit von Jungen und Männern und die Gleichberechtigung der Geschlechter in den Mittelpunkt rückt, auf ihr vielfältiges Engagement hin, das bei den männlichen Adoleszenten ansetzt und sie zielgruppengerecht in den sozialen Medien abholt und bis zu traditionellen Patientenforen für die ältere Generation reicht.</p>
<p>Die Einführung der Jungensprechstunde ist wesentlicher Baustein für eine bessere Männergesundheit. „Auch Jungen brauchen nach dem Kinderarzt einen dauerhaften Ansprechpartner. Mit der Jungensprechstunde beim Urologen verfügen wir inzwischen analog zur Mädchensprechstunde beim Frauenarzt über ein geeignetes Angebot, damit in der nächsten Männergeneration ein vergleichbares Gesundheitsbewusstsein entstehen kann. Die neue Versorgungsstruktur ermöglicht uns zudem, Jungen über die HPV-Impfung aufzuklären und sie zu impfen“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Bis dato ist das allerdings nur in Sachsen zulasten der Kostenträger möglich. „Die HPV-Impfung sollte den Jungen nicht länger vorenthalten werden. DGU und BDU empfehlen die Impfung für Jungen und appellieren an die möglichen Koalitionspartner, sich für eine schnellstmögliche Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen einzusetzen“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing.</p>
<p>Aufklärung leisten Urologen für Männer jeden Alters: Dauerhaft im Netz präsent sind zum Beispiel alle Inhalte der urologischen Themenwoche Hodenkrebs und der Themenwoche Prostatakrebs, die 2017 für Tausende Klicks und bundesweit zahlreiche lokale Aktionen engagierter Urologinnen und Urologen gesorgt haben. Neben ihrer Homepage www.urologenportal.de haben DGU und BDU zahlreiche Ratgeber herausgegeben, die Webseiten www.jungensprechstunde.de und www.hodencheck.de eingerichtet und zuletzt die Aufklärungskampagne „Urologie für alle“ gestartet, die von den Handballlegenden und prominenten Botschaftern der Prostatakrebsfrüherkennung Michael und Uli Roth unterstützt wird. Das Zweitmeinungsprojekt Hodentumoren und die Online-Entscheidungshilfe für Patienten mit Prostatakrebs tragen zu einer besseren Information und Versorgung erkrankter Männer bei.</p>
<p>Handfeste Tipps zum diesjährigen Männertag haben DGU und BDU auch. Ihr urologischer Gesundheits-Fahrplan durch das Männerleben beginnt beim Säugling und lautet:</p>
<p>+ Frühzeitige Abklärung urogenitaler Fehlbildungen; Hodenhochstand bis zum Ende des ersten Lebensjahres abschließend behandeln, um das Langzeit-Risiko für Hodenkrebs zu minimieren (Infos für Eltern).</p>
<p>+ Alle U‑Untersuchungen sowie die J1 und J2 wahrnehmen. Danach die Jungensprechstunde beim Urologen für die rechtzeitige Aufklärung über Verhütung und sexuell übertragbare Infektionen sowie Impfungen einschließlich der HPV-Impfung für Jungen nutzen (Adressen unter www.jungensprechstunde.de).</p>
<p>+ Ab 14 Jahren Selbstuntersuchung der Hoden zur Früherkennung von Hodenkrebs (Infos unter www.hodencheck.de).</p>
<p>+ Ab 45 jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane beim Urologen. Bestimmung eines Basis-PSA-Wertes nach informierter Patientenentscheidung im Alter von 45, bei familiärer Vorbelastung mit 40 Jahren (Ratgeber zum PSA-Test).</p>
<p>+ Typische altersbedingte Männerleiden wie die vergrößerte Prostata, Potenzstörungen oder Testosteronmangel zum Erhalt der Lebensqualität abklären und behandeln lassen. Wichtig: Erektile Dysfunktion kann auch ein Warnzeichen für Schädigungen des Gefäßsystems und damit ein Vorbote von Herzinfarkt oder Schlaganfall sein.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/internationaler-maennertag-2017-urologen-und-maennergesundheit/">Internationaler Männertag 2017: Urologen und Männergesundheit</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Erster Welt-Nierenkrebs-Tag: Breites Behandlungsspektrum für deutsche Urologen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 09:18:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Präventionspotenzial liegt im individuellen Lebensstil&#160; Berlin, 21.06.2017.&#160;Nierenkrebs ist die dritthäufigste Tumorerkrankung, mit der Deutschlands Urologen in Praxen und Kliniken konfrontiert sind. Betroffene Patienten sind zumeist ältere Menschen und nach altersstandardisierten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) doppelt so viele Männer wie Frauen. Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das RKI für 2016. Früh erkannt, lassen &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Das Präventionspotenzial liegt im individuellen Lebensstil&nbsp;</b></p>
<p class="bodytext"><b>Berlin, 21.06.2017.</b>&nbsp;Nierenkrebs ist die dritthäufigste Tumorerkrankung, mit der Deutschlands Urologen in Praxen und Kliniken konfrontiert sind. Betroffene Patienten sind zumeist ältere Menschen und nach altersstandardisierten Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) doppelt so viele Männer wie Frauen. Rund 16.500 Neuerkrankungen an Nierenkrebs erwartete das RKI für 2016. Früh erkannt, lassen sich Nierentumoren heute gut behandeln und die Prognose für die meisten Patienten ist günstig, teilen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (<abbr lang="de" title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>) anlässlich des Welt-Nierenkrebs-Tages mit, der am morgigen 22. Juni 2017 erstmals stattfindet. Sie betonen jedoch zugleich die Bedeutung der Prävention von Nierentumoren — und damit besonders Fragen des individuellen Lebensstils.</p>
<p>„Die Ursachen für die Entstehung von Nierenkrebs, zu 90 Prozent handelt es sich dabei um Nierenzellkarzinome, sind noch nicht geklärt. Aber es gibt Risikofaktoren wie etwa Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Mangel an körperlicher Aktivität, die laut S3-Leitlinie zum Nierenkrebs als begünstigend erkannt sind. Diese Faktoren sind beeinflussbar, und hier sollte Prävention ansetzen“, sagt <abbr lang="de" title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>-Präsident Dr. Axel Schroeder. Nicht modifizierbare Risikofaktoren seien terminale Niereninsuffizienz und eine erbliche Vorbelastung, die jedoch selten vorkomme. „Umso mehr Bedeutung erhält eine gesunde Lebensführung bei der Prävention von Nierenkrebs.“</p>
<p>Im frühen und im lokal fortgeschrittenen Stadium machen Nierentumoren keine Symptome. Sie werden bei Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes oft eher beiläufig entdeckt, woran stetig verbesserte bildgebende Verfahren ihren Anteil haben. Treten bereits Beschwerden wie etwa Schmerzen im seitlichen Rückenbereich oder blutiger Urin auf, ist der Krebs häufig schon weit fortgeschritten und hat oft bereits Metastasen gestreut. Obwohl das statistische Durchschnittsalter bei der Erstdiagnose von Nierentumoren relativ hoch ist — bei Männern sind es 68, bei Frauen 72 Jahre — befindet sich das Karzinom bei seiner Entdeckung in 75 Prozent aller Fälle noch in einem frühen Stadium mit entsprechend günstiger Prognose für den Krankheitsverlauf.</p>
<p>Sowohl Nierentumoren im frühen und lokal fortgeschrittenen Stadium als auch Nierenkrebs im metastasierte Stadium werden nach der ärztlichen S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Nierenzellkarzinoms behandelt, die 2015 federführend von der <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> und von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) erstellt und gerade aktualisiert worden ist. Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten ist breit und spannt sich von aktiver Überwachung über verschiedene Operationsverfahren bis zu komplexen systemischen Therapien. „Im frühen oder lokal fortgeschrittenen Stadium sind Operationen, minimal-invasiv und nach Möglichkeit organerhaltend, immer noch alternativlos. Regelmäßige, risikoadaptierte Nachsorgeschemata gemäß der S3-Leitlinie, gilt es bei der Nachsorge operierter Patienten zu berücksichtigen, um Rezidive ggf. früh zu erkennen. Ablative Therapien wie etwa die Radiofrequenzablation, bei der durch Hitzeentwicklung eines hochfrequenten Stroms gezielt Gewebe zerstört wird, müssen sich weiter beweisen“, so <abbr lang="de" title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing. Der urologische Chefarzt weiter: „Für die metastasierten Tumoren sind inzwischen zehn Medikamente zugelassen. Durch gezielte Krebstherapie, sogenannte ‚̣targeted therapy’, und kluge Kombination neuer Präparate werden die Überlebenszeiten der Patienten länger.“</p>
<p class="bodytext">Quelle: DGU</p>
<p class="bodytext">Ausführliche Informationen über Vorsorge, Risikofaktoren, Symptome, Diagnostik und die Behandlung von Nierenkrebs bieten wir Ihnen in unserer Praxis. Erkundigen Sie sich bei uns nach unserer Krebsvorsorgebroschüre.</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/erster-welt-nierenkrebs-tag-breites-behandlungsspektrum-fuer-deutsche-urologen/">Erster Welt-Nierenkrebs-Tag: Breites Behandlungsspektrum für deutsche Urologen</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Prostatakarzinom: Sport verbessert Überlebenschancen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 15:21:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sport kann nach der Diagnose von Prostatakrebs das Risiko halbieren, daran auch zu sterben. Andere körperliche Aktivitäten scheinen hingegen weniger zu nützen, wie das Team um Dr. Christine Friedenreich vom Krebsforschungszentrum in Calgary/Kanada in einer Kohortenstudie festgestellt hat. &#160; In die Studie waren 830 Männern einbezogen, bei denen zwischen 1997 und 2000 ein Prostatakarzinom (PCa) &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sport kann nach der Diagnose von Prostatakrebs das Risiko halbieren, daran auch zu sterben. Andere körperliche Aktivitäten scheinen hingegen weniger zu nützen, wie das Team um Dr. Christine Friedenreich vom Krebsforschungszentrum in Calgary/Kanada in einer Kohortenstudie festgestellt hat. &nbsp; In die Studie waren 830 Männern einbezogen, bei denen zwischen 1997 und 2000 ein Prostatakarzinom (<abbr title="Prostatacarcinom">PCa</abbr>) im Stadium II bis IV diagnostiziert worden war. Ihr Durchschnittsalter lag zu der Zeit bei 68 Jahren. 2014 wurden davon 372 Männer nachuntersucht, 458 waren inzwischen gestorben, 170 davon am <abbr title="Prostatacarcinom">PCa</abbr>. Alle waren zum Studienbeginn zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt worden, die Überlebenden in Follow-ups über die Zeit bis zu drei Mal. Dieser Aktivität entsprechend waren sie in vier gleich große Gruppen eingeteilt worden.</p>
<p>Die Aktivsten brachten es auf mehr als 119 metabolische Einheiten (MET) pro Woche, das Quartil mit der wenigsten körperlichen Bewegung auf weniger als 42 MET pro Woche. Zur Orientierung: Joggen schlägt mit 12 MET pro Stunde zu Buche, gemütliches Radfahren mit 6 und Haushaltsarbeit mit 2 bis3 MET pro Stunde.</p>
<p>Die Forscher stellten fest, dass aus der Gruppe mit der geringsten Körperaktivität bis zum Ende der Studie bereits drei Viertel (158) nicht mehr lebten, während es im aktivsten Quartil mit nur rund ein Drittel (75) im Vergleich weniger als die Hälfte war. Wurden Alter, Tumorstadium und Zeit bis zur ersten Progression berücksichtigt, so war die Gesamtsterberate in der aktivsten Gruppe um 42 Prozent geringer als bei den körperlich Inaktivsten.</p>
<p>In Bezug auf die tumorspezifische Sterblichkeit konstatierten die Forscher für die Gruppe mit der größten Gesamtaktivität eine um 35 Prozent reduzierte Rate, in der Gruppe mit der höchsten beruflich bedingten Bewegung um 34 Prozent. Hier war das Ergebnis für die sportlichste Gruppe am deutlichsten: In ihr war das Risiko an <abbr title="Prostatacarcinom">PCa</abbr> zu sterben rechnerisch um 56 Prozent verringert. Ob dies auch gilt, wenn erst nach der Krebsdiagnose mit dem Sport begonnen wird, konnte die Studie nicht beantworten.</p>
<p>Schon in früheren Studien waren bei sportlich aktiven Männern nach der Krebsdiagnose geringere Progressionsraten und tumorspezifische Sterberaten festgestellt worden — je nach Studie um ein bis zwei Drittel reduziert. Sport zu treiben lohnt sich in jedem Fall.</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/prostatakarzinom-sport-verbessert-ueberlebenschancen/">Prostatakarzinom: Sport verbessert Überlebenschancen</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Movember — die globale Männer-Gesundheitsaktion im November</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2015 15:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der November steht vor der Tür und damit erneut die globale Männergesundheits-Aktion „Movember“: Hinter der Wortschöpfung aus November und moustache (englisch für Schnurrbart) steht eine weltweite Organisation, die seit 2003 Männer dazu aufruft, sich im Aktions-Monat einen Schnurrbart wachsen zu lassen, um damit auf die Initiative aufmerksam zu machen und Spenden für Gesundheitsprogramme in den &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der November steht vor der Tür und damit erneut die globale Männergesundheits-Aktion „Movember“: Hinter der Wortschöpfung aus November und moustache (englisch für Schnurrbart) steht eine weltweite Organisation, die seit 2003 Männer dazu aufruft, sich im Aktions-Monat einen Schnurrbart wachsen zu lassen, um damit auf die Initiative aufmerksam zu machen und Spenden für Gesundheitsprogramme in den Bereichen Prostata- und Hodenkrebs sowie seelisches Wohlbefinden und körperliche Aktivität zu sammeln.</p>
<p>Auch Frauen sind ausdrücklich aufgefordert, die Charity-Aktion zu unterstützen. Bis heute haben sich Millionen sogenannter Mo-Brothers und Mo-Sisters in zahleichen Ländern dieser Welt für die Movember Foundation engagiert und mehr als 465 Millionen Euro Spendengelder gesammelt, mit denen über 1000 Gesundheitsprogramme in 21 Ländern unterstützt werden. Finanziert werden globale, länderspezifische sowie lokale Projekte, die in großer Transparenz online für jedermann einzusehen sind.</p>
<p>Auch in Deutschland findet der Movember jährlich zahlreiche Unterstützer und lässt Schnurrbärte für den guten Zweck sprießen. Mit dabei ist in diesem Jahr auch das global tätige Unternehmen Takeda, das sich seit nunmehr 25 Jahren im Dienste der Männergesundheit engagiert. Im Rahmen dieses Jubiläums hat das Urologie-Team bei Takeda in Deutschland auf der Homepage von Movember das Netzwerk <a href="https://de.movember.com/mospace/network/view/id/41917" target="_blank">„Takeda Movember Challenge“</a> eingerichtet und spendet für die ersten 2.000 Registrierungen jeweils 10 Euro. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (<abbr title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>) begrüßen dieses Engagement.</p>
<p>Den offiziellen Start der <a name="OLE_LINK1"></a>Takeda Challenge auf dem 67. <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Kongress in Hamburg begleiteten unter anderen hochrangige Vertreter der Urologen (im Foto von links nach rechts): <abbr title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>-Präsident Dr. Axel Schroeder, Prof. Dr. Christian Döhn, Ben Arslan, Movember Country Manager Deutschland, Jean-Luc Delay, Geschäftsführer Takeda Deutschland und <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Präsident Prof. Dr. Stephan Roth. Außerdem gab es prominente Unterstützung von den ehemaligen Handball-Stars Michael und Uli Roth (re. außen), die beide 2009 an Prostatakrebs erkrankten. Seitdem setzen sich die Zwillinge dafür ein, dass Männer frühzeitig zum Arzt gehen und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nutzen.</p>
<p>Kooperationspartner von Movember in Deutschland ist der gemeinnützige Spenden- und Förderverein des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (<abbr title="1. Benignes Prostata-Syndrom - 2. Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.">BPS</abbr>): der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e. V. (FHbP).</p>
<p>Quelle: DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/movember-die-globale-maenner-gesundheitsaktion-im-november/">Movember — die globale Männer-Gesundheitsaktion im November</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Urologen werfen Medien Verteufelung des PSA Tests vor</title>
		<link>https://www.urologe-bensheim.de/urologen-werfen-medien-verteufelung-des-psa-tests-vor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2015 12:12:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf: Wieder gibt es Medienkritik von Urologenseite: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) sehen den PSA Test in Berichten verschiedener Medien zu Unrecht schlecht dargestellt. Dabei geht es um die Berichterstattung zu den AOK „Faktenboxen“, die selbst nicht Anlass der Kritik von DGU und BDU sind. Nach Pfingsten &#8230; </p>
<p><a class="more-link btn" href="https://www.urologe-bensheim.de/urologen-werfen-medien-verteufelung-des-psa-tests-vor/">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Düsseldorf: Wieder gibt es Medienkritik von Urologenseite: Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU) sehen den PSA Test in Berichten verschiedener Medien zu Unrecht schlecht dargestellt.</strong><br>
Dabei geht es um die Berichterstattung zu den AOK „Faktenboxen“, die selbst nicht Anlass der Kritik von DGU und BDU sind. Nach Pfingsten hat die AOK ihre ersten „Faktenboxen“ veröffentlicht, die dazu beitragen sollen, die Gesundheitskompetenz von Versicherten zu stärken, indem komplexe Fragen zu Nutzen und Risiken von medizinischen Behandlungen, Früherkennung oder Nahrungsergänzungsmitteln auf kompakte Weise beantwortet werden. Erklärtes Ziel ist eine verständliche und einprägsame Wissensvermittlung via Internet, die den aktuellen Stand der medizinischen Forschung berücksichtigt. DGU und BDU betone, dass sie jede Initiative befürworten, die dazu beiträgt, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken.</p>
<p>Befremden löst bei den Urologen aus, dass die Medien das Beispiel des PSA-Tests zur Prostatakrebs-Früherkennung „unter dem Tenor vermeintlich unnützer Früherkennung teils sogar gefährlicher Untersuchungen“ ausdrücklich nannten, obwohl der Test gar nicht Gegenstand der elf AOK-Faktenboxen sei. (…) DGU und BDU weisen jedoch darauf hin, dass die Datenlage aus Studien bislang noch keine klaren wissenschaftlichen Ergebnisse zu Nutzen und möglichem Schaden der Früherkennung beim Prostatakrebs erlaube, weil diese Studien eine Laufzeit von mindestens 15 Jahren benötigen. <strong>DGU und BDU empfehlen daher, weiterhin Männern ab 45 Jahren, die nach ausführlicher Information über die Vor- und möglichen Nachteile und unter Berücksichtigung der persönlichen Situation eine Früherkennung wünschen, eine Tastuntersuchung und die Bestimmung des PSA Wertes.</strong></p>
<p>Ein Prostatakrebs, der in einem frühen Stadium festgestellt wird, könne mit größerer Aussicht auf völlige Heilung behandelt werden. Die bekannte Diskussion um „Übertherapie“ und „Überdiagnose“ habe in der interdisziplinären „S3-Leitlinie Prostatakrebs“, die Deutsche Krebsgesellschaft und DGU gemeinsam erarbeitet haben, ihren Niederschlag gefunden.<strong> Der „Verteufelung“ des PSA-Tests als „reine Geldmacherei“ der Urologen halten DGU und BDU entgegen, dass die <span style="text-decoration: underline;">Sterblichkeit</span> am Prostatakarzinom insgesamt <span style="text-decoration: underline;">deutlich abgenommen</span> habe, seit es den Test gibt: <span style="text-decoration: underline;">In Deutschland um 20%, in den USA um 35“.</span></strong><br>
<strong>Quelle DGU/BDU</strong></p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/urologen-werfen-medien-verteufelung-des-psa-tests-vor/">Urologen werfen Medien Verteufelung des PSA Tests vor</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Blasenkrebs — zu wenig Vorsorge führt oft zu sehr späten Zufallsbefunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2015 11:43:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Blase]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenentzündung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rainer Tüngler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (<abbr title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. „Ein gesetzliches Früherkennungsprogramm gibt es zurzeit nicht“, sagt <abbr title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Auch verschiedene Blasenkrebs-Schnelltests, die seit einiger Zeit Schlagzeilen machen, sind noch nicht weit genug entwickelt, um für ein generelles Screening in der Bevölkerung geeignet zu sein.“ Umso wichtiger sei eine risikoadaptierte Früherkennung für Personen mit einem erhöhten Gefährdungspotenzial, so der Neumünsteraner Urologe weiter.</p>
<p>Das Robert Koch-Instituts verzeichnet jährlich rund 29.000 Neuerkrankungen. 2010 erkrankten 21.550 Männer und 7.240 Frauen in Deutschland an Blasenkrebs. Damit sind Männer fast dreimal so oft betroffen wie Frauen. Blasenkrebs ist die vierthäufigste Krebsart des Mannes. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt bei Männern 72 Jahre, bei Frauen etwa 74 Jahre. Aber auch jüngere Männer und Frauen können erkranken.</p>
<p>Mögliche Symptome wie Blut im Urin, Schmerzen oder Störungen beim Wasserlassen treten oft erst spät auf, sind unspezifisch und können auch gänzlich andere Ursachen haben. <abbr title="Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.">BDU</abbr>-Präsident Schroeder: „Häufig wird der Tumor als Zufallsbefund etwa bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt, überwiegend in frühen Stadien. Dennoch sind etwa 25 bis 30 Prozent der Tumore bei Diagnosestellung nicht mehr oberflächlich, sondern bereits in die Blasenmuskulatur eingewachsen oder haben auf andere Organe übergegriffen.“</p>
<p>„Hauptrisikofaktor ist Tabakkonsum“, sagt Dr. Axel Schroeder. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe sind 30–70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen auf Zigarettenrauchen zurückzuführen. Auch der, meist berufliche, Kontakt mit krebserregenden Stoffen, wie aromatischen Aminen, die in der Gummi-Industrie, in Farben und in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zum Einsatz kommen, erhöht das Risiko. Daher wird Blasenkrebs zum Teil auch als Berufskrankheit anerkannt. Chronische Harnwegsinfekte und bestimmte Medikamente sind weitere Risikofaktoren. Familiäre Häufungen werden beobachtet, ebenfalls gibt es Hinweise auf genetische Faktoren bei der Entstehung von Harnblasenkrebs. Gezielte Früherkennung für diese Risikogruppen hält der Präsident des Berufsverbandes für sinnvoll.</p>
<p>Das Internet-Tool <a href="http://www.risikocheck-blasenkrebs.info" target="_blank">www.risikocheck-blasenkrebs.info</a> kann die Einschätzung des individuellen Blasenkrebsrisikos durch einen Urologen unterstützen. „Der Risiko-Check ist in zwölf verschiedenen Sprachen verfügbar und wird regelmäßig aktuellen Änderungen angepasst. Verifiziert wurde er von der IQUO in Berlin, dem Interessenverband zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e.V.“, erklärt Dr. Gerson Lüdecke, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie an der Universität Gießen, der den kostenlosen Online-Check entwickelt hat.</p>
<p>Schnelltests auf urinlösliche Blasenkrebsmarker kommen bei der Früherkennung inzwischen zum Einsatz und können die Diagnostik unter Umständen ergänzen. „Während herkömmliche Tests nur ‚positiv’ oder ‚negativ’ anzeigen, können die neuesten Verfahren die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tumor in der Harnblase vorliegt, quantifizieren“, sagt Dr. Lüdecke. Eine Blasenspiegelung zur sicheren Diagnostik ersetzen sie dennoch nicht. Vor freiverkäuflichen Blasenkrebs-Schnelltests warnen die Experten. „Die Früherkennung von Harnblasenkrebs gehört in die Hände eines erfahrenen Urologen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/blasenkrebs-zu-wenig-vorsorge-fuehrt-of-zu-sehr-spaeten-zufallsbefunden/">Blasenkrebs — zu wenig Vorsorge führt oft zu sehr späten Zufallsbefunden</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Urologen warnen vor falschen Hoffnungen: Ungerechtfertigte Werbung für Außenseitertherapie „IRE“ bei Prostatakrebs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Platzer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2015 11:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Männerarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf, 04.02.2015. Unter dem Titel „Die neue Waffe gegen Prostatakrebs“ berichtet das Wochenmagazin „Focus“ in der Print-Ausgabe 5/2015 über eine neue Methode zur Behandlung des Prostatakrebses, bei der angeblich „mit ultrakurzen Stromstößen Tumorzellen zerstört werden können“. Die sogenannte „Irreversible Elektroporation“ (IRE) sei eine „schonende“ Methode, die beim Prostatakrebs Potenz und Schließmuskelfunktion nicht beeinträchtige und bei &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Düsseldorf, 04.02.2015.</b> Unter dem Titel „Die neue Waffe gegen Prostatakrebs“ berichtet das Wochenmagazin „Focus“ in der Print-Ausgabe 5/2015 über eine neue Methode zur Behandlung des Prostatakrebses, bei der angeblich „mit ultrakurzen Stromstößen Tumorzellen zerstört werden können“. Die sogenannte „Irreversible Elektroporation“ (IRE) sei eine „schonende“ Methode, die beim Prostatakrebs Potenz und Schließmuskelfunktion nicht beeinträchtige und bei der „die Harnröhre ebenso erhalten bleibt wie die Erektionsfähigkeit“, heißt es weiter in dem Artikel. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (<abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>) stellt klar, dass diese Hoffnung machende Werbung für eine „neue Technik im Kampf gegen Prostatakrebs“ ungerechtfertigt und gefährlich ist, da der Wert dieser Behandlung noch völlig ungesichert ist.</p>
<p>„Zur Therapie von Prostatakrebs mittels dieser Methode finden sich in wissenschaftlichen Literaturdatenbanken lediglich 18 Publikationen. Diese beschreiben die technischen Grundlagen der Methodik oder Protokolle neuer Studien, die sich noch in Planung befinden“, sagt Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie und Direktor der Klinik für Urologie der Universität Rostock. „Lediglich zwei Arbeitsgruppen beschreiben kurzfristige Behandlungsergebnisse, aber auch nur bezüglich der Durchführbarkeit und der Häufigkeit kurzfristiger Behandlungsnebenwirkungen“, so der Generalsekretär. Mittel- oder langfristige Ergebnisse zur Wirksamkeit und zu Nebenwirkungen liegen nicht vor.</p>
<p>„Niemand kann daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt irgendeine Aussage dazu machen, ob diese Methode überhaupt in der Lage ist, einen Prostatakrebs therapeutisch zu beeinflussen, noch viel weniger ist klar, ob sie anderen Behandlungsmethoden überlegen ist. Lediglich die denkbare, aber unbewiesene Vorstellung, dass diese alternative Therapie Prostatakrebszellen zerstören könne, darf keinesfalls Grundlage dafür sein, Patienten Hoffnungen zu machen“, ergänzt Prof. Dr. med. Kurt Miller, 1. <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Vize-Präsident und Direktor der Urologischen Klinik der Charité, Berlin. Zudem ist diese alternative Behandlungsmaßnahme mit hohen Kosten verbunden, die aufgrund des gänzlich fehlenden Nutzennachweises nicht von den Krankenkassen getragen werden.</p>
<p>„Bei Neuzulassung eines Medikamentes gelten heute strengste Anforderungen an den Nachweis eines Nutzens durch Studien. Es muss sogar der ´Zusatznutzen‘ im Vergleich zu bestehenden Therapien belegt werden. Bei medizinisch-technischen Behandlungsverfahren ist das anders. Hier werden solche Ansprüche nicht eingefordert. Allein die technische Durchführbarkeit wird als ausreichend angesehen, um die Anwendung am Menschen zu erlauben“, sagt Prof. Dr. med. Jürgen Gschwend vom <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr>-Ressort Leitlinien und Qualitätssicherung und Direktor der Klinik für Urologie der Technischen Universität München.</p>
<p>Für die Experten der <abbr title="Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V.">DGU</abbr> steht fest: Die Problematik des Prostatakarzinoms mit möglichen Auswirkungen mancher Behandlungen auf die individuelle Lebensqualität darf nicht dazu Anlass geben, Hoffnungen zu wecken, die durch keinerlei Daten und Fakten gestützt werden. Eine seriöse Berichterstattung in den Medien sollte sich immer über ihre Wirkung im Klaren sein: Wie im hier kritisierten Fall könnten Patienten möglicherweise zu Therapien verleitet werden, die ihnen nichts nützen und bei denen ernsthafte Nebenwirkungen auftreten können. Noch fataler aber, wenn durch die mit falschen Hoffnungen verknüpfte Anwendung der Methode tatsächlich wirksame Behandlungen hinausgezögert werden und dann für manchen Patienten zu spät kommen.</p>
<p>Quelle DGU</p>The post <a href="https://www.urologe-bensheim.de/urologen-warnen-vor-falschen-hoffnungen-ungerechtfertigte-werbung-fuer-aussenseitertherapie-ire-bei-prostatakrebs/">Urologen warnen vor falschen Hoffnungen: Ungerechtfertigte Werbung für Außenseitertherapie „IRE“ bei Prostatakrebs</a> first appeared on <a href="https://www.urologe-bensheim.de">Urologische Praxis</a>.]]></content:encoded>
					
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