Prostata und Krebs

Prostatakrebs ist der häufigste Krebs beim Mann – über 50000 Neuerkrankungen zählt man derzeit im Jahr in der BRD – meist taucht diese Form des Krebs bei Männern um die 70 auf.

Maßnahmen zur Früherkennung: Diese bilden den sichersten Weg, die Wahrscheinlichkeit einer unheilbaren Krebserkrankung so gering wie möglich zu halten bzw zu heilen.

Urologische Krebserkrankungen bleiben sehr lange symptomfrei. Eine umfassende Krebsvorsorge kann die Heilungsrate bei Patienten mit Prostata- oder Blasenkrebs deutlich erhöhen.

Prostatakrebs gehört zu den eher langsam fortschreitenden Krebserkrankungen – daher stehen die Chancen auf vollständige Heilung bei frühzeitiger Diagnose sehr gut.

Häufig beginnt diese Form des Krebs auf der äußeren Seite der Prostata und lässt sich als Verhärtung ertasten. Hierauf basiert die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchung. Hier werden jedoch nur 50% der Krebserkrankungen FRÜHZEITIG erkannt, daher empfehlen sich weitere Vorsorgemaßnahmen im Rahmen der privaten Vorsorge in Form von Transrektalem Ultraschall und die regelmässige Bestimmung des PSA und seiner Veränderungen. Fragen Sie uns, gerne helfen wir Ihnen hier bei Ihrer Krebsvorsorge weiter.

Eine Biopsie (Entnahme einer Probe) wird bei begründetem Verdacht auf Prostatakrebs durchgeführt. Sollte diese Biopsie den Verdacht erhärten, folgen weitere Untersuchungen, um eine Streuung des Krebs ausschließen zu können. Danach wird mit dem Patienten die optimale Therapie besprochen. Bei erfolgreicher Entfernung des Krebs liegen die Heilungschancen bei 80% bis 90%.

Wie wir diagnostizieren

  • Biopsie der Prostata
  • Szintigramm
  • CT

Wie wir Sie behandeln

Es gibt eine Vielzahl möglicher Behandlungsansätze – diese richten sich vor allem nach der Gesamtsituation des Patienten und der Frühzeitigkeit der Erkennung.

  • Bestrahlung der Prostata von aussen
  • Bestrahlung der Prostata von innen (Seeds)
  • Hormonbehandlung
  • medikamentöse Tumortherapie
  • Entfernung der Prostata / der umliegenden Lymphknoten